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New Study Identifies our Different Ethical Beliefs about Animals

11. Februar 2019 Lesezeit ca.: 1 minute, 49 Sek.  
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2 Kommentare

New Study Identifies our Different Ethical Beliefs about Animals

  • Drei Studien eines Forschers der Universität Kopenhagen untersuchen verschiedene Sichtweisen auf Haus- und Nutztierhaltung
  • Dabei haben sich grob 4 unterschiedliche Sichtweisen herauskristallisiert:
  • Der "Anthropozentrismus" stellt den Mensch generell über Tiere, möglicherweise durch religiöse Gründe bedingt, möglicherweise durch den Unterschied zwischen Tier und Mensch und der Fähigkeit von Menschen, rational zu denken
  • "Tierrechte": dieser Ansatz geht davon aus, dass Tiere fühlende Lebenwesen sind und ihnen entsprechende Rechte zugestanden werden sollten – Gegenteil von "Anthropozentrismus"
  • "Tierschutz": diese Sichtweise erkennt an, dass Tiere geschützt werden müssen, geht jedoch davon aus, dass Tiere "genutzt" werden dürfen, solange ihnen keine Leiden zugefügt werden -> häufig im Bereich rund um Nutztiere anzutreffen
  • "Nützlichkeitsprinzip": geht davon aus, dass Tiere "genutzt" werden dürfen, solange sich ein Vorteil für den Mensch ergibt -> häufig im Bereich Tierversuche/Versuchstiere anzutreffen
  • Eine große Anzahl an Dänen wurde (auch) befragt, ob sie Hunde oder Katzen halten und wie oft sie einen Zoo besuchen
  • Im Zusammenhang mit Fragen zu den unterschiedlichen Sichtweisen konnten folgende Tendenzen zu Zusammenhängen gefunden werden:
  • Hundehalter tendieren eher nicht zum "Anthropozentrismus", stellen den Mensch also nicht generell über Tiere – ob diese Einstellung durch die Hundehaltung bedingt ist oder umgekehrt, könnte Gegenstand zukünftiger Studien sein
  • Katzenhalter tendieren weniger zur Tierschutzeinstellung und dem Nützlichkeitsprinzip – eine Erklärung dazu können die Forscher nicht liefern
  • Weiterhin sollen Frauen und Menschen mit weniger guter Bildung eher zur Tierschutz-Einstellung tendieren – die Forscher vermuten, dass Gruppen mit weniger gesellschaftlicher Macht eher mit Tieren sympathisieren
  • Interessanterweise konnte bei Menschen mit "Tierschutz"-Einstellung nicht zwingend die Tendenz zum Konsum von "Tierwohl-freundlichem" Fleisch festgestellt werden – weil die Forscher gegenteilige Ergebnisse vermutet hatten, wurde genauer nachgeforscht: der gewichtigste Grund scheinen weniger ausgeprägte Sorgen um Tierwohl zu sein: Der Gedanke, existierende Gesetze würden reichen und kein spezielles "Tierwohl-freundliches" Fleisch wäre nötig

zuletzt überarbeitet: 06.Juli. 2019
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Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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2 Antworten zu “New Study Identifies our Different Ethical Beliefs about Animals”

  1. Paolinchen und die 7 Zwerge sagt:

    Ich frage mich nur ob in Dänemark immer noch erlaubt ist Sex mit Tieren zu haben und ob immer noch Tier-prostitutionslager (Puffs mit Tieren) gibt!

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