Medikamentengabe bei Katzen – Zeitintervalle, Wechselwirkungen & Dokumentation: Linktipp + my 2 Cents

Medikamentengabe bei unseren Katzen ist ja leider in vielen Haushalten schon schwer zu bewerkstelligen. Dabei aber noch auf die richtigen Eingabeintervalle zu achten fällt oft hinten über – besonders dann, wenn man gar nicht weiß, dass es überhaupt bestimmte Eingabeintervalle gibt, die wir einhalten sollten.

Meine Bitte an euch: Lest, was Tierarzt Dr. Rückert in seinem neuesten Blogartikel schreibt!

Beim nächsten Tierarztbesuch: Informationen erfragen und Notizen machen

Macht euch beim nächsten Tierarztpraxisbesuch Notizen, ob bei dem verschriebenen Medikament solche Intervalle eingehalten werden müssen und falls ja, wie diese gestaltet werden sollten.

Weiterhin ist es wichtig, genau nachzufragen, ob es bestimmte Zeitabstände zum Fressen, Trinken oder anderen Medikamenten geben sollte. Ob das Tier nüchtern sein oder besser etwas gefressen haben sollte (und vielleicht auch, was nicht zusammen mit dem Medikament gefressen werden sollte). Ob ihr das Medikament teilen/mösern/in Flüssigkeiten, Pasten o. Schlecksnacks einrühren dürft, um es besser in die Katze zu bekommen etc.

Denn all das beeinflusst die Wirkung von Medikamenten, die Nebenwirkungen und den Therapieerfolg.

Lies auch die Packungsbeilage!

Eine weitere Bitte: Lest die Packungsbeilagen! Ich weiß, nicht immer bekommen wir die direkt mit dem Medikament nach Hause, aber es gibt Suchmaschinen und Websites (z.B. www.vetpharm.uzh.ch), auf denen ihr sie zur Not ansehen oder herunterladen könnt.

Das gibt dir nicht nur weitere Informationen darüber, wie du das Medikament verabreichen sollst oder welche Wechselwirkungen es geben könnte – es hilft dir auch, falls deine Katze unerwartet auf das Medikament reagiert: Denn in der Packungsbeilage sind auch Nebenwirkungen beschrieben und wie häufig sie vorkommen. Dadurch kannst du im Fall der Fälle möglicherweise ein bisschen besser einschätzen, was “normal” ist und was dringend genauer untersucht werden sollte.

Dokumentation in Krankheitsphasen hilft dem Praxispersonal deinem Tier zu helfen

Mein persönlicher Monk ist es, genau aufzuschreiben, was ich wann gebe, welche Beobachtungen es so gibt, ob das Medi gut angenommen wurde, wie viel danach/davor gefressen/getrunken etc. wurde usw. Und im Fall von akuten Erkrankungen schreibe ich auch die jeweils gemessene Körpertemperatur auf – bei längeren Krankheitsphasen zusätzlich das Gewicht, um eine Entwicklung sehen zu können.

Die meisten Praxen sind über meine Dokumentationen überrascht, lachen mit mir zusammen darüber, sind aber heilfroh, dass ich so genau sagen kann, was wann los ist/war. Denn das hilft auch dem Personal, meinen Tieren besser zu helfen. Und dabei möchte ich sie möglichst gut unterstützen – auch wenn manche Leute meine Monks “übertrieben” finden (is mir eh wurscht 😉 )

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