DIY-Anleitung

Katzenlaufrad selber bauen

10. September 2019
Lesezeit ca.: 1 minute, 11 Sek.  
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4 Kommentare

Viele von uns fragen sich, wie man ein Katzenlaufrad selber bauen kann. Es gibt solche Laufräder für Katzen zwar bereits fertig zu kaufen, jedoch sind sie oft teuer und/oder nicht passend für unsere individuellen Katzen. Da besonders Wohnungskatzen viel Beschäftigung und Bewegung brauchen, kann ein solches Laufrad jedoch helfen, Übergewicht und Langeweile zu vermeiden. Beim Selbstbau gibt es einige wichtige Punkte zu beachten, wie zum Beispiel Standfestigkeit, Sicherheit und ausreichende Lauffläche. Ist das Laufrad zu klein, kann das auf den Katzenrücken gehen.

Im folgenden Video könnt ihr euch eine Anleitung für ein Katzenlaufrad anschauen. Zwar ist es auf englisch, jedoch sind die einzelnen Schritte bildlich gut im Video festgehalten und fast selbsterklärend.

Mit Klick auf den Start-Button des Videos wird eine Verbindung zu "Youtube" und "doubleclick.net" aufgebaut. Dabei werden Daten übertragen (siehe Datenschutzhinweise)

Das hier gebaute Laufrad besteht aus dem Rad selbst und einer Unterbaukonstruktion. Das Laufrad steht somit frei und ist mobil. Die verwendeten Materialien sind Holz und Teppich für die Laufflächen, so haben die Katzen beim Rennen guten Halt. Das ist natürlich wichtig, um Stürze und Überschläge zu verhindern. Im Video wird der Bau eines Laufrades mit 1,20 m Durchmesser erklärt, ein Durchmesser von mindestens 1,40 m scheint sich jedoch für die meisten erwachsenen Katzen besser zu eignen (Rücken und so ;) ).

Viel Spaß beim Anschauen und Nachmachen.

Habt ihr zuhaus ein Laufrad für eure Katzen? Wie sind eure Erfahrungen damit?

zuletzt überarbeitet: 10.September. 2019
Aufrufe insgesamt: 550

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Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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4 Antworten zu “Katzenlaufrad selber bauen”

  1. Daniela sagt:

    Viel zu kompliziert so ein Laufrad zu bauen. Entweder man muss alle Geräte dafür haben und natürlich das entsprechende Know how oder man muss jemanden kennen. Das Rad soll ja auch sicher sein und zb keine Unwucht haben. Dafür würde ich lieber das Geld professionell ausgeben und ca 400 Euro investieren.

    • MIRIAM sagt:

      Sicherlich hast du recht, dass die meisten Otto-Normal-Katzenhalter keine große Werkstatt haben. Ne Stichsäge haben aber die Meisten. Oder können sie sich leihen. Und die allein dürfte hier reichen. Neben Bleistift, Lineal und Akkuschrauber. Wobei Letzteres nur die Arbeit erleichtert und es auch ein einfacher Schraubendreher tut. Know How ist sicherlich hilfreich, aber man muss für sowas kein Raktenwissenschaftlicher sein. Gerade Menschen, die gern handwerkeln, haben durchaus weit mehr Equipment und auch Wissen. Und genau diese Menschen bauen eben gern lieber selbst – ganz professionell und individuell ;) . Für genau diese Leute, die auch unter meinen Lesern sind, ist der Tipp zu diesem Video gedacht.

      Ich persönlich wäre nicht bereit, einen derartigen Preis für die meisten käuflichen Laufräder auszugeben. Denn in vielen Fällen sind sie auch nicht wirklich gut gefertigt: Du hast die Unwucht angesprochen – mir fallen noch splitterndes Holz, wackelige Konstruktionen, billiger Teppich mit Hängenbleib-Gefahr und vor allem viel zu kleine Durchmesser ein. Leider habe ich das schon viel zu oft gesehen, auch bei hochpreisigen Modellen. Für entsprechend hochwertiges Material und hochwertige Ausführung ist das Geld sicher gut angelegt. Vor allem dann, wenn man selbst keine Lust/Zeit hat, es selbst zu bauen. Dann muss man aber auch schon auswählen, welchem Anbieter man da sein Geld gibt und was man dafür bekommt.

      • Daniela sagt:

        Danke für deine ausführliche Antwort. Wir stehen gerade vor dem Kauf, mein Freund ist total dagegen, da er nicht glaubt, dass die Katzen das Laufrad nutzen werden. Nur um es zu probieren, ist die Investition zu teuer und der Aufwand es zu verkaufen, zu groß. Ich bin mir noch sehr unsicher

      • MIRIAM sagt:

        Huhu Daniela!
        Klar, die Preise sind nichts, was man mal eben aus der Portokasse zahlt. Tatsächlich kann das sogar passieren, dass die eigenen Katzen das Rad nicht nutzen. Das Risiko hat man ja bei jedem Produkt, hier würde es dann nur besonders in der Geldbörse weh tun :( Das Problem am Weiterverkauf ist nicht nur der Aufwand (Verschicken, Verpacken usw.), sondern auch, dass man vermutlich einen großen Verlust macht, weil Keiner ein gebrauchtes Rad für nahezu den Originalpreis kauft. Ich wäre da auch extrem unsicher. Mein Rat: versucht vielleicht mal, die Laufräder "live" zu sehen, anzufassen und die Qualität zu prüfen. Leider haben nur wenige Zoofachmärkte sowas ausgestellt, aber solche Räder gibt es immer öfter auf Haustiermessen zu sehen. Oft muss man ein Produkt erstmal selbst testen, um besser entscheiden zu können, ob es in den eigenen Haushalt passt. Dann müssen nur noch die Katzen mitspielen.. ;)

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