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Katze Janis Zahnop: gute & schlechte Nachrichten

Janis gezogene Zähne dienen jetzt als Aufklärungsmaterial ;)

Janis gezogene Zähne dienen jetzt als Aufklärungsmaterial ;)

05. November 2021
Lesezeit ca.: 6 Min., 42 Sek.  
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8 Kommentare

Viele von euch haben mitbekommen, dass Janis gestern einen wichtigen Termin hatte: ihre Zahnoperation stand bevor. Und weil ebenso Viele von euch mitgefiebert und nachgefragt haben, bin ich euch wohl mehr Informationen schuldig 😉 Kurz: Ihr geht es wieder soweit gut, aber ein paar ihrer Zähne sind nun in einem Gläschen, nicht mehr in ihrem Kiefer. Diese Geschichte hat mir mal wieder gezeigt wie wichtig es ist, ein detailliertes Dentalröntgen durchführen zu lassen. Auch den alten Irrglauben man könne Katzen Zahnprobleme irgendwie ansehen, können wir deutlich widerlegen.

Routinecheck im April: geringgradiger Zahnstein

Erst im April hatten beide Katzendamen einen Routinecheck, denn regelmäßige Gesundheitsvorsorge ist in meinen Augen auch für Haustiere wichtig. Dabei schaute die Tierärztin natürlich auch ins Maul und entdeckte bei Janis "geringgradigen Zahnstein", wie sie im Befund notierte. Ihr Rat: es bestehe kein dringender Handlungsbedarf, aber ich sollte das beobachten. Das muss man mir logischerweise nicht zwei Mal sagen.

Außerdem war mir natürlich klar, dass die Tierärztin keinen Röntgenblick hatte und Veränderungen unterhalb des Zahnfleischs gar nicht sehen konnte. Viele Tierarztpraxen pochen ja darauf, dass ein einfaches "ins Maul schauen" ausreicht um Zahnerkrankungen auszuschließen. Diese Tierärztin jedoch bekräftigte mich in meinen Plan das Ganze mit Dentalröntgen checken zu lassen. Schließlich kann eine Diagnose ohne dafür nötige Untersuchung nicht umfassend genau sein.

Bei der Voruntersuchung im Oktober deutlicher Zahnstein

Aber genau wissen wollte ich es natürlich. Also hatten wir im Oktober einen Termin für die Voruntersuchung zur Zahnop in einer vertrauten Praxis. Janis wurde gründlich betastet und abgehört. Als der Blick ins Maul fiel, war klar, dass der Zahnstein doch ziemlich gewütet hatte. Damit wir unnötige Risiken bei der OP weitgehend verringern konnten, stand auch eine Blutuntersuchung mit allem Pipapo auf dem Plan: geriatrisches Blutbild + Schilddrüsen- und Bauchspeicheldrüsenwerte, SDMA und vieles Weitere.

Die Werte zeigten glücklicherweise keine besonderen Befunde, die spezielle Vorsichtsmaßnahmen für die OP nötig gemacht hätten.

Eine Zahnreinigung ohne Dentalröntgen ist eine einfache Schönheitskorrektur

So stand bald der Termin zur Operation Anfang November fest. Mir war wichtig, dass neben dem Dentalröntgen auch eine Inhalationsnarkose und engmaschige OP-Überwachung dazu gehören. Zusätzlich dazu führt die Tierarztpraxis routinemäßig auch Infusionen während und nach der Op durch und setzt einen Tubus. Bei der OP selbst wird jeder Zahn einzeln untersucht, gereinigt und bei Bedarf entfernt. Durch das Dentalröntgen lässt sich nämlich genau sagen, welcher Zahn Probleme macht und wo genau.

Einfach nur ins Maul schauen ist schließlich einfach nur Raten, ob die Zähne in Ordnung sind. Und "einfach äußerlich sauber machen" ist eine reine Schönheitskorrektur. Damit wäre zwar der sichtbare Teil der Zähne eine Weile sauberer, aber mir könnte Keiner sagen, wie es um die Zahngesundheit aussieht und ob meine Katze Schmerzen hat. Und für eine reine Schönheitskorrektur sind mir mein Geld und meine Katze zu schade.

Einfach nur ins Maul schauen ist Raten – Gewissheit und sorgfältige Arbeit haben ihren Preis

"Billig" ist das Ganze natürlich nicht. Aber das war auch nie mein Ziel. "Gründlich" war schließlich das, was ich wollte. Und diese Arbeit und Sorgfalt muss bezahlt werden. Zusammen mit der Voruntersuchung und der Blutergebnisse hat mich das Ganze bis jetzt knapp 830 € gekostet. Gut, dass ich seit Jahren ein extra Katzenkonto habe! Vielleicht bekomme ich einen Teil auch durch unsere OP-Versicherung zurückerstattet, aber das wird sich erst in den nächsten Wochen zeigen.

Ich habe also etwas über 800 € bezahlt, um sicher zu gehen, dass alles Nötige für Janis’ Gesundheit getan wird. Dafür, dass wir sichergehen können nichts übersehen zu haben, das ihre Gesundheit weiterhin belastet. Denn (unentdeckte) Zahnprobleme wirken sich auf den gesamten Körper aus. Sie schwächen nicht nur das Immunsystem, sondern können auch zu anderen Erkrankungen beitragen. Logischerweise möchte ich das möglichst vermeiden.

Kein FORL, aber sieben Zähne mussten weichen

Abgeliefert habe ich Janis um 12 Uhr mittags. Um 17 Uhr kam die Nachricht, dass sie im Aufwachraum wäre und alles gut verlaufen ist. Beim Abholen um halb Acht Abends schaute mich ein zerzaustes und verwirrtes dreifarbiges Ding aus dem Kennel an. Die Tierärztin erklärte mir genau, wie die OP verlaufen war. Beim Röntgen wurden glücklicherweise keine Anzeichen für FORL entdeckt. Aber sieben auffällige Zähne, die allesamt entfernt wurden.

Auch das bekräftigt mich nur noch mehr, weiterhin darüber aufzuklären, dass Zahnprobleme bei Katzen auch ohne deutliche Schmerzanzeichen vorhanden sein können. Janis beispielsweise ist ein großer Fan von großen Fleischbrocken, Küken und Frostmäusen: das alles hat sie trotz maroden Zähnen freudig vertilgt. Nie hat sie nur die geringsten Anzeichen gezeigt, dass etwas nicht in Ordnung gewesen sein könnte.

Zuhause angekommen durfte Janis ihre ersten, noch unsicheren Schritte im abgedunkelten Schlafzimmer machen. Da ihre Halbschwester Lara ja generell etwas sensibel ist, habe ich befürchtet, dass sie negativ auf die fremdriechende Janis reagieren könnte. Also habe ich vorsorglich schonmal ein getragenes Shirt von mir bereitgelegt, um Janis damit abzurubbeln: bekannter Gruppengeruch kann nämlich dazu beitragen, dass es nach dem Tierarztbesuch keinen Streit zwischen den Katzen gibt.

Ich bin kein Fan davon, den fremden Tierarztgeruch mit irgendwelchen stark riechenden Mitteln zu überdecken. Denn das kann leider für noch mehr Verwirrung bei allen Katzen und erst recht zu Streit führen. Glücklicherweise war kein Abrubbeln nötig: nach anfänglicher leichter Unsicherheit war Lara schnell klar, dass das "ihre Janis" ist. Nur eben etwas zerzaust und durcheinander.

Janis’ Erkenntnis der Nacht: Zahnlücken und störende Fäden wegputzen geht nicht

Die nächsten Stunden nutzte Janis dafür, erstmal wieder fit zu werden. Das größte Problem war für sie eindeutig der Hunger 😀 Um etwa Mitternacht war so so weit beisammen, dass ich ihr das erste Futter anbot. Weil sich die Zahnlücken und medizinischen Fäden im Maul noch etwas ungewohnt anfühlen, ist sie allerdings beim Fressen noch etwas unsicher. Wegputzen oder Weglecken kann man die doofen Fäden jedenfalls nicht – das hat Janis in der Nacht herausgefunden.

Um die Nähte und offenen Wunden etwas zu schonen, hatte ich bereits vorher weiches Nassfutter und püriertes Fleisch besorgt. Beides hatte ich ihr angeboten: das Nassfutter traf wohl eher ihren Geschmack 😉 Trotzdem hat sie sich zunächst nicht getraut, selbst Futterstücke aus dem Napf zu holen. Also habe ich sie mit der Hand gefüttert und ihr jedes einzelne Bröckchen angereicht. Ich bin darin offensichtlich nicht gut und zu langsam: selber fressen stillt die Gier scheinbar mittlerweile schneller 😉

Heute morgen bereits wurde ich durch laute Schnurr-Paraden und Wange-ins-Gesicht-drücken geweckt. Bauchkraulen, Meckern und freudige Begrüßungen sind auch wieder drin. Allerdings sieht Janis’ Gesicht durch den fehlenden Fangzahn jetzt ein wenig anders aus. Aber ich denke, daran werden wir uns gewöhnen – denn für mich ist sie ohnehin die schönste dreifarbige Katze, die es gibt. Jetzt sogar wieder mit heilen und sauberen Zähnen 😀

Bei der Nachuntersuchung keine Anzeichen für Entzündungen oder Heilungsprobleme

Für die Nachsorge gab es Schmerzmittel und Antibiotikatropfen mit nach Hause. Um den Geschmack zu "übertönen" und Janis nach der Medikamentengabe zu belohnen, habe ich auch noch mehrere Packungen weiche Schlecksnacks besorgt. Schließlich wollte ich nicht, dass harte Leckerchen die Heilung der Zähne irgendwie beeinträchtigen oder Schmerzen bereiten.

Bei der Nachsorge am Dienstag zeigte sich die Tierärztin sehr zufrieden über Janis Heilungsverlauf. Es gab keine Anzeichen für Entzündungen und die Fäden waren auch alle noch vorhanden und schön sauber. So gibt es jetzt noch ein paar Tage Antibiotika und dann ist die Sache hoffentlich durchgestanden. Bis Katze Lara an der Reihe ist 😉

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zuletzt überarbeitet: 10.November. 2021
Aufrufe insgesamt: 743

Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Mein Name ist Miriam. Vor 19 Jahren zog die erste Katze bei mir ein. Dabei habe ich viele Anfängerfehler gemacht und aus ihnen gelernt. Also beschloss ich, mich durch Fachlektüre und -vorträge weiterzubilden. Das Ergebnis davon kannst du unter Anderem hier im Blog nachlesen.


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8 Antworten zu “Katze Janis Zahnop: gute & schlechte Nachrichten”

  1. Ursel sagt:

    Oh, Miriam, ich kann’s nachvollziehen! Wir waren ja in derselben Praxis, aber bei Bienchen war es FORL! Sie hat jetzt noch 3 Zähne, davon 1 Fangzahn, fängt und frisst aber weiterhin Mäuse.
    Jetzt würde mich noch interessieren, warum die Zähnchen bei Janis raus mussten.

    Ich war übrigens am gleichen Tag wie Janis beim Zahnarzt: allerdings “nur” zur professionellen Zahnreinigung, die nur ein Stündchen gedauert hat. Meine glänzen jetzt auch so, dass ich im Dunkeln kein Licht bräuchte 🙂
    Herzlichst Ursel

    • MIRIAM sagt:

      Huhu du Liebe,
      schön, dass du wieder hier bist. Ehrlich gesagt war ich wohl zu aufgeregt um zu behalten, weswegen die Zähnchen rausmussten. Ich war wirklich durch den Wind und komplett nervös 😀 Ein Zähnchen – das weiß ich noch – hatte wohl gewackelt. Bei den Anderen weiß ichs nicht mehr. Aber wir sind Dienstag eh zur Nachkontrolle dort – ich schreib die Frage mal auf meinen Zettel 😀

      Ich hoffe, du fühlst dich mit deinen weißen Beißerchen genau so wohl wie die kleine Pelzdame hier: mittlerweile frisst sie wie ein Scheunendrescher, hüpft wieder durch die Gegend und ist frech zu ihrer Schwester 😀

      Liebe Grüße an euch!

  2. Michaela sagt:

    Hallo Miriam,
    schön das Janis ihre OP samt Zahnverlust so gut weggesteckt hat! Das freut mich für euch! Bei uns steht für Olivia und Nepomuk Ende Dezember ihr erstes Dentalröntgen an. Beide sind nun 1 1/2 Jahre alt und beim letzten Tierarztbesuch fiel der Tieraärztin bei Olivia eine minimale Rötung des Zahnfleisches auf und bei Nepomuk fand sie Zahnstein. Da Zähne eines ihrer Steckenpferde sind, riet sie zum Dentalröntgen. Noch macht sich nichts beim (Fress)Verhalten bemerkbar, aber das heißt bei Katzen ja nichts. Da Anfang Dezember noch der Herzultraschall bei Olivia aussteht (ihre Werte waren im Sommer auf das Alter bezogen leider grenzwertig, so dass die Ärztin uns zu einem Kontrollschall im Dezember geraten hat) haben wir den Termin fürs Dentalröntgen hinter den vom Schall gelegt. So kann die Tierärztin eventuell erforderlich Vorsichtsmaßnahmen beim Röntgen ergreifen. Insgesamt denke ich auch, dass gewisse Untersuchung sehr wichtig sind, da leider weder die Tierärztin noch wir einen Rötgenblick besitzen und Katzen Meister im Verstecken von Beschwerden sind. Auch wir haben unsere Tiere OP – und Krankenversichert. Zusätzlich gibt es auch bei uns ein “Katzenkonto” da man letzendlich nie genau weiß, was die Versicherung nun übernimmt und was nicht. So können wir auch kostspieligen Eingriffen “entspannt” entgegen sehen.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

  3. Steffi sagt:

    Hallo Miriam, wie schön, daß Janis die OP gut überstanden hat. Freu mich sehr für euch 🙂
    Bei meinem Paul mußte dieses Jahr ein Zahn entfernt werden – garnicht so schlecht für so ein altes Schätzchen (17 Jahre). Und kein FORL, zum Glück.
    Vielen Dank auch für deinen Hinweis auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen.
    Alles Liebe für euch!
    Viele liebe Grüße, Seffi

  4. Heike Jutta Zapfe sagt:

    Hallo Miriam,
    ich finde Deinen Artikel zu Janis’ Zahn-OP sehr gut und sehr wichtig,- das Zahnthema wird nämlich, wenn überhaupt, von vielen Praxen genau so oberflächlich abgehandelt, wie Du es beschreibst: Man guckt ein Mal
    ins Mäulchen, spricht von “oberflächlichem Zahnstein” und rät, es im Blick zu behalten…. Hat man dann wie ich eine Katze, die aber schon länger schlecht frisst und dauernd Löcher starrend vor sich hin kauert, kommt man irgendwann darauf, es könnten vielleicht Zahnschmerzen oder – Beschwerden der Grund sein.Folge:
    Drei Praxen setzen einen völlig unterschiedliche Diagnose an, es reicht von “harmlos, diese Katze wird nie Zahnprobleme haben” bis hin zu “könnten starke Schmerzen sein, Zahnstein-mäßig müsste dringend etwas
    getan werden, das Tier hat sicher starke Schmerzen, sieht man auch am Zahnfleisch ” und keine! Praxis röntgt oder erklärt, dass eigentlich geröngt werden müsste! Folge: Eine das Tier total traumatisierende
    Zahnstein- OP, in der man ihr offenbar regelrecht wahllos sieben Zähen zieht, so dass links oben keine mehr sind, die zum Teil noch nicht mal Zahnstein hatten, obwohl sie angeblich auch kein Forl hat, der
    linke Fangzahn oben wird auch entfernt, so dass sie wie schief grinsend und völlig entstellt aussieht, sich zudem der untere Fangzahn ständig oben im Zahnfleisch festklemmt, was zu starker Entzündung führt, am Ende einige Tage nach der Op dann plötzlich erst schief aus dem Mäulchen unten raushängt und dann abbricht…. und die operierende Tierärztin , die vorher von 1-2 betroffenen Zähnen gesprochen hatte, die potentiell gezogen werden müssen, noch nicht mal erklären kann, wieso mein Tier nun acht Zähne am Ende nicht mehr im Mäulchen hat…. Es war der pure Horror, für das Tier wie für mich, ich weiß bis heute nicht, ob man ihr bei den “verschwundenen ” Zähnen in der OP wirklich die Wurzeln gezogen hat oder ob die Zähne einfach abgebrochen sind und die Wurzeln immer noch schmerzend im Kiefer, die Ärztin hat sich geweigert, mir dazu Auskunft zu geben und sich hinter einer ebenfalls schweigenden Praxisinhaberin versteckt, – hätte ich eine Rechtsschutzversicherung gehabt,hätte ich die Praxis verklagt. Das war Gewalt am Tier, in jeder Hinsicht ( Ärztin dann noch aus der OP zu Pferdenotfall gerufen worden, so dass Aufwachphase nicht überwacht etc…- unsägliches Vorgehen…beim Abholen ist keine Ärztin mehr da, Arzthelferin übergibt mir vor Angst starres Tier und kann nicht mal sagen, wie viele Zähne gezogen wurden….).Das sind durchaus Realitäten bei diesem sehr wichtigen Thema, das sich ja, wie Du schreibst , an verschiedesten Stellen sehr auf die Gesamtgesundheit auswirkenkann.
    Mein Fazit nach diesem monatelangen Total-Horror: Ich meide Tierärzte ab sofort und werde mein Tier nicht
    mehr solchen Leuten ausliefern, denn genau das habe ich verhindern wollen, doch es wird viel zu wenig
    informiert und das , was Du hier vorher wusstest, weiß nicht jede Halterin, jeder Halter einer Katze.
    Meine Bitte daher:
    KÖnntest Du nicht noch mal einen allgemeinen Artikel extra schreiben, der auf alle VORHER zu beachtenden
    Faktoren hinweist: RÖNTGEN VOR OP und zur Diagnose ( und nicht bei OP und dann dem Halter das Tier
    ohne alle Beißer wieder ausliefern…, – man würde ja auch sein Kind nicht einer OP aussetzen, bei der
    vorher nicht klar ist, was operiert werden soll!), welche Kriterien sind wichtig bei einer OP, die man
    VORHER abklären sollte ( habe nicht alle bei Dir genannten Faktoren gekannt oder einordnen können),
    vielleicht auch nochmal für alle, die es nicht kennen: Was ist Forl …. – und ich fände es auch sehr
    wichtig, nachdem ich Tage mit Recherche zugebracht habe, wer überhaupt mit vorherigem Röntgen agiert als
    Praxis ( oder überhaupt röntgen für relevant und nötig hält): Weche Praxen, die Dir bekannt sind, machen
    das ?! ? Hier fände ich Angaben konkreter Ärzte völlig legitim und wichtig, da man sonst sehr verzweifelt
    wird, denn man findet kaum wirklich strukturiert und verantwortungsvoll agierende Zahnbehandler unter den
    Tierärzten! Ein sehr großes Problem, das immer wieder dazu führt, dass Tiere entweder zu lange mit Schmerzen rumlaufen müssen oder man sie, in bester ABsicht dann, der völlig zerstörerischen OP ausliefert, in dem Glauben, alles Notwendige werde hier getan im Zusammenhang mit der Zahn- OP…..
    Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn das möglich wäre, denn so wichtig das Thema ist, so wenig wird es bei den
    Tierärzten wirklich beachtet und das führt zu zum Teil echt schrecklichen Situationen…. also , meine
    13- Jahre alte Miezie wird keine Praxis mehr von innen sehen, wenn ich es irgendwie vermeiden kann… sie
    erbricht sich schon drei Mal auf der Fahrt und so verstört wie sie noch Wochen nach der missratenen, unsäglichen OP war, so verstört war sie noch nicht mal, als ich sie ausgesetzt und abgemagert damals im Garten gefunden habe als Katzen-Jugendliche im Winter bei Minusgraden… ich hoffe, so ein “wichtiger Check- Up der definitiven Wissens- Faktoren zu einer Zahnstein- Op oder Zahnbehandlung” in allgemeiner,
    vielleicht durchaus ausführlicher Form als Newsletter- Beitrag ist möglich und ich sage hier schon einmal herzlichen Dank!
    Falls dieser Kommentar zum Veröffentlichen zu lange ist,- kein Problem, vielleicht kannst Du mir dann einfachso antworten…- herzliche Grüße senden Dir Heike mit MIezie !

    • MIRIAM sagt:

      Hallo Heike!
      Danke für deinen Kommentar! Ja, er ist lang, aber wer hier mitliest, ist das gewohnt 😉
      Momentan sitze ich an der Überarbeitung der Infoseite, da sollen dann auch Informationen zu FORL und zu speziellen Zahntierärzten hin.
      Was die Vorbereitungen und die Durchführung der OPs angeht, weiß ich nicht, ob ich da alles im Kopf habe, was wichtig ist – von daher ist es da schwer, einen Ratgeber-Artikel zu schreiben. Schließlich ist jede Katze, jeder Gesundheitszustand anders: das, was für meine Katzen ausreichend wäre, ist es vielleicht für deine nicht usw. Von daher rate ich da lieber dazu, sich bei einem kompetenten Tierarzt beraten zu lassen. Herr Rückert beispielsweise hat auf seinem Blog mehrere sehr interessante Inhalte über FORL und Zahnops: z.B. hier, hier, hier und hier. Ich verweise gern dorthin, weil er einfach der bessere Ansprechpartner ist als ich 😉

      Was die Odyssee mit deiner Katze angeht, kann ich nur sagen, dass ich echt erschrocken bin. Und ich kann auch absolut verstehen, dass du die Nase voll von schlechten Tierarztpraxen hast. Aber: wir beide wissen, dass es nicht nur die Schlechten gibt. Es gibt auch die Guten. Und tierärztliche Versorgung ist für Katzen – und auch besonders alte Tiere – sehr wichtig. Gerade dann, wenn du noch zweifelst, ob Wurzelreste im Kiefer verblieben sind, solltest du das checken lassen. Zum Wohl deiner Katze. Ich weiß, ich erzähle dir nichts Neues und das wird dir klar sein, aber es wichtig.

      Liebe Grüße
      Miriam

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