Bloglogo


Rezept

[Kurztipp] Gesunde Katzenleckerchen selber machen

Selbstgemachte Katzenleckerchen

Selbstgemachte Katzenleckerchen

06. Oktober 2017
Lesezeit ca.: 5 Min., 0 Sek.  
,
28 Kommentare

Regelmäßige Leser wissen, dass ich recht pingelig bin, was die Ernährung meiner Katzen angeht. Und dass bei uns geclickert wird. Momentan sind wir in einer Phase, in der seeeehr viel geclickert wird, denn ich drehe gerade Videos zum Thema für euch ;) Dementsprechend wandern hier gerade auch sehr viele Leckerchen in die Mägen meiner drei pelzigen Damen. Da ist es mir natürlich wichtig, auch auf gesunde Leckerchen zurückzugreifen. Ich bin weder bei der Hauptnahrung noch bei Leckerchen der größte Fan von "Fertigkram", also mache ich die Leckerchen fürs Clickern selbst. Beim Katzentag am vergangenen Wochenende habe ich den Teilnehmern ein paar davon mitgebracht. Es scheint, als kämen diese Leckerchen auch bei anderen Katzen sehr gut an. Darum habe ich versprochen, das Rezept mit euch zu teilen.

Zutaten

Zutaten für selbstgemachte Leckerchen

Zutaten für selbstgemachte Leckerchen: Hackfleisch, Eier und Bierhefe

  • 500g Hackfleisch
  • 2 mittelgroße Eier
  • 2-6 gestrichene Esslöffel Bierhefe (Flocken oder Pulver) oder 1 Esslöffel Eierschalenmehl

Ich nehme Putenhackfleisch für die Leckerchen. Einerseits halten sich die Leckerchen aus magerem Hackfleisch länger, andererseits verzichte ich aufgrund Tiffys Allergie auf Huhn. Ihr könnt das Ganze natürlich auch mit magerem Rinder- oder anderem Hack ausprobieren. Falls ihr kein Bierhefepulver besorgen könnt, könnt ihr auch einfach Bierhefetabletten klein mörsern. Verwendet ihr Bierhefeflocken, sollten die Esslöffel nicht ganz so akkurat gestrichen oder eine größere Menge verwendet werden ;)

Sowohl die Eier als auch die Bierhefe dienen in diesem Rezept der Konsistenz der Leckerchen: würden wir beides weglassen, würden die Leckerchen wohl in unserer Hand zerbröseln – und das wollen wir ja nicht ;) Theoretisch wäre es auch möglich, Katzenminze oder Ähnliches einzumischen. Da ich aber weder davon, noch von Getreide oder Getreidemehl in Katzenleckerchen begeistert bin, gibt es das bei uns nicht.

Tipp

Unsere liebe Leserin Mel hat gefragt, ob ich auch die Eierschale verwendet habe. Tatsächlich kann das nämlich Sinn machen. Einerseits, um die Leckerchen mit Kalzium aufzupeppen – andererseits, um das Kalzium/Phosphor-Verhältnis in eine günstigere Richtung zu verschieben. Das kann nicht nur bei nierenkranken Katzen angeraten sein. Also: die Schalen eines Eis mahlen und mit in die Leckerchenmasse ;) Wenn ihr das macht, könnt ihr einen Esslöffel Bierhefe abziehen.

Die "Dropsmatte"

Leckerchenmasse in den Noppen der Backmatte

Leckerchenmasse in den Noppen der Backmatte

Ich hatte euch vor einiger Zeit berichtet, dass ich mir für die einfache Portionierung von selbstgemachten Leckerchen eine spezielle Silikonbackmatte gekauft hatte. Diese hat auf der Oberseite kleine Noppen, die eigentlich dazu dienen, das Fett des Garguts im Ofen ablaufen zu lassen. Umgedreht dienen die Noppen jedoch als Mulden, in die wir Leckerchenmasse schmieren können.

Wir sparen uns so das lästige Portionieren und bekommen in einem Rutsch über 500 gleich große kleine Leckerchen. Gerade beim Clickern ist es ja wichtig, dass die einzelnen Leckerchen klein genug sind, damit sie schnell gefressen werden können. Diese Matte gibts auch mit Pyramiden. Ihr könnt die Leckerchen natürlich auch von Hand formen, das ist allerdings recht mühselig und erfordert eine Veränderung bei der Backzeit und -temperatur.



Bock auf noch mehr Cat-Content?
Dann melde dich jetzt zu meinem Meowsletter an. So bekommst du bequem alle unsere Neuigkeiten in dein Postfach gespült. Du entscheidest selbst, wie oft du von mir hörst und wie lange du bleibst (Datenschutzhinweise)

Zubereitung

Die Zubereitung der Leckerchemasse ist keine Kunst: alles in eine große Schüssel und vermischen. Achtet darauf, dass sowohl Eier als auch Bierhefe gut verteilt sind. Um die Masse in der umgedrehten Backmatte zu verteilen, muss sie eine schmierige Konsistenz haben. In dem Fall sollten 2-3 Esslöffel Bierhefe reichen. Möchtet ihr die einzelnen Leckerchen von Hand formen, solltet ihr mehr Bierhefe verwenden und die vorgeformten Leckerchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Leckerchenstangen zu formen wäre so auch möglich. Dazu könnt ihr euch zum Beispiel eine Tülle aus einem Gefrierbeutel basteln: Leckerchenmasse in den Beutel, eine Beutel-Ecke abschneiden und Leckerchenmasse portioniert herausdrücken. Wenn ihr das möchtet, könnt ihr die Stangen vor dem backen auch noch einkerben, damit sie sich später leichter brechen lassen.

Selbstgemachte Katzenleckerchen im Backofen

Selbstgemachte Katzenleckerchen im Backofen

Habt ihr die Leckerchenmasse in der Noppenbackmatte verteilt, kommt sie nun für etwa 20 – 30 Minuten bei etwa 75 – 100 Grad in den Backofen. Bitte vergesst nicht, die Backofentür ein wenig geöffnet zu lassen, damit die Feuchtigkeit der Leckerchen entweichen kann: ein in die Tür geklemmter Kochlöffel hilft hier. Die Leckerchen werden in der Backmatte eher gekocht als getrocknet, darum behalten sie auch nach dem Ofen eine saftige Konsistenz.

Wenn ihr sie noch ein wenig trocknen möchtet, löst ihr die Leckerchen aus den Noppen der Backmatte heraus und verteilt sie lose auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech: 10 Minuten im warmen, ausgeschalteten Ofen sollten ausreichen, damit sie rundherum trocknen, innen aber saftig bleiben. Gerade diese saftige Konsistenz scheint vielen Katzen besonders zu gefallen. Aus 500g Hack habe ich so etwa 250g fertige Leckerchendrops bekommen.

Nutzt ihr keine Noppen-Backmatte, werden die Leckerchen eher getrocknet als gekocht. Hier ist es wichtig, sich an die Backtemperatur und -zeit heranzutasten, damit ihr die gewünschte Konsistenz erreicht. Meine Versuche zeigten bei 75 Grad und 15 – 20 Minuten Backzeit die besten Ergebnisse: innen nicht mehr roh, aber außen auch nicht zu trocken. Auch hier bleibt die Ofentür ein wenig geöffnet.

Lagerung

Da die Leckerchen nicht trocken, sondern eher saftig sind, sind sie nicht lange haltbar. Das solltet ihr bereits bei der Menge der Leckerchenmasse beachten: bekommen eure Katzen nicht viele Leckerchen, macht es Sinn, lieber kleinere Mengen herzustellen. Lagert die Leckerchen kühl und trocken, sonst schimmeln sie euch weg. Ich lagere die Drops in einem Schraubglas oder Papier-Brotbeutel im Kühlschrank und hole sie kurz vor der Verfütterung raus, damit sie nicht mehr kühlschrankkalt sind.

So halten sie sich bei uns etwa eine Woche, je nachdem wie trocken sie sind und wie trocken sie gelagert werden. Damit die enthaltene Feuchtigkeit bei der Lagerung keine Probleme macht, lege ich meist noch ein mit Reis gefülltes Textilbeutelchen in den Aufbewahrungsbeutel.

zuletzt überarbeitet: 16.Dezember. 2019
Aufrufe insgesamt: 10049


Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Mein Name ist Miriam. Vor 19 Jahren zog die erste Katze bei mir ein. Dabei habe ich viele Anfängerfehler gemacht und aus ihnen gelernt. Also beschloss ich, mich durch Fachlektüre und -vorträge weiterzubilden. Das Ergebnis davon kannst du unter Anderem hier im Blog nachlesen.


Hier findest du uns auch noch: Info-SeiteFacebookYouTube

Meowsletter

Du möchtest bequem über Neuigkeiten von uns benachrichtigt werden? Dann abonniere unseren Meowsletter (Datenschutzhinweise).

28 Antworten zu “[Kurztipp] Gesunde Katzenleckerchen selber machen”

  1. Tina sagt:

    super Idee – werde ich direkt mal ausprobieren, gibt es vielleicht noch einen Link zur Backmatte – das wäre klasse, da könnte man sich das lange Suchen ersparen (meist sieht man die ja nur von oben und nicht unten. Dankeschön für all die tollen Tests – wenn ich mir nicht sicher bin, schau ich hier immer vorbei :-) – LG Tina – mit Bill, Pete, Totti und Sherlock

  2. Birgit aus GE sagt:

    Hallo Miriam,

    habe auch auf dem Katzentag im TH GE das Bestechungspulver und die Leckerchen gekauft.
    Das Pulver hat beide Katzen überzeugt, die eher unbeliebten Sorten bestimmter Futtermarken (ich bestelle oft sog. Mixpakete bei ‘Sandra’)zu fressen.
    Die Leckerchen werden von beiden Katzen nahezu ‘inhaliert’
    Ich denke dadurch auch schnelle Fortschritte/Erfolge beim soeben begonnenem Clickertraining! :-)
    Danke also auch von mir für das Rezept und deine Arbeit es für deine Leser online zu stellen!!!
    Gruß aus der Feldmark

  3. Jennifer sagt:

    Hallo :)
    Finde das Rezept super und würde es gerne ausprobieren!
    Kann ich anstatt der Bierhefe auch die Vit B Allcura Kapseln nehmen? Wenn ja, wie viele Kapseln sind empfehlenswert?
    Danke schonmal für deine Antwort! :)
    Lg jenniferp

  4. Ines sagt:

    Hallo Liebe Miriam,
    habe heute mal dein Rezept nach gemacht und unsere drei Samptpfoten sind völlig verrückt danach. Ich würd sagen wird fest in den Ernährungsplan aufgenommen, insofern unser Kami nicht davon Kotzt…was er hin und wieder mal bei anderen Leckerchen tut wegen der Kanten.
    LG

  5. Stephanie sagt:

    Huhu Miriam. Ich möchte mich demnächst selber mal an das Backen machen. Aber ich habe da noch zwei Fragen. Wo bekomme ich Bierhefepulver und machst du die Leckerchen bei Umluft oder Ober- und Unterhitze?

  6. Olivia sagt:

    Hallihallo !

    ich bin gerade dabei zu überlegen, ob ich diese Leckerlis für meinen Kater zubereite oder doch auf das Trockenfleisch zurückgreife.
    Für mich wäre wichtig wie viele Kalorien deine Leckerlis hier haben ?
    Denkst du, dass das Trockenfleisch aus Hühnerbrust kalorienärmer wäre?

    Vielen Dank für deine Hilfe :)

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Olivia!
      Puh, da fragst du mich was :D Wenn du diese Drops aus Pute oder Huhn machst, werden sie – so meine Denke – nicht mehr Kalorien haben als Trockenfleisch aus Hühnerbrust. Ist ja beides recht mager und kalorienarm. Aber wie viele Kalorien es genau sind, kann ich dir leider nicht sagen.

  7. Lisa sagt:

    Hallo!

    Ob man die Leckerchen wohl einfrieren kann?

    LG

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Lisa!
      ich habs noch nicht probiert – weil sie bei uns nie so lange ungefressen bleiben :D – aber ich wüsste nicht, was dagegen spricht. Solltest du es ausprobieren, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen!
      Liebe Grüße
      Miriam

      • Lisa sagt:

        Hallo Miriam,
        Das mache ich doch gerne wenn ich es probiere.

        Problem dabei ist mir dass meine Süße sie scheinbar nicht mag.
        Erst hat sie zwei drei genommen, jetzt nicht mehr.

        Ihre anderen Leckerchen nimmt sie weiterhin.

        Hast du eine Idee, wie ich sie ihr schmackhaft machen kann?

        LG Lisa

      • MIRIAM sagt:

        Huhu Lisa!
        Hmmm… Tipps geben aus der Ferne ist da recht schwer, weil nicht klar ist, warum deine Katze sie nun nicht mehr frisst. Wie bewahrst du sie auf? Vielleicht sind sie zu trocken geworden oder riechen jetzt anders. Ich würde versuchen, die Drops ein wenig anzuwärmen – z.B. zwischen den Händen. Wenn gar nichts anderes geht, würd ich sie wohl zwischen andere Leckerchen "einlegen", damit sie deren Geruch annehmen. Dann musst du sie wenigstens nicht wegschmeißen ;)

  8. Lisa sagt:

    Hallo Miriam,
    Leider kann ich dir auf keine Antwort nicht direkt antworten.

    Wir sind nun so verblieben, dass sie sie ab und an mag und dann wieder verschmäht. Ein bisschen anwärmen funktioniert allerdings besser.

    PS.: deine fenstergitter habe ich auch nachgebaut und bin total begeistert auch wenn ich einige Schwierigkeiten mit meinen kleinen Fenstern hatte :-D
    Vielen Dank!

  9. Frenzy sagt:

    Die Drops sind der Hammer! Und mit der Dropsmatte ist die Herstellung wirklich ganz einfach. Wir nehmen die Leckerchen als Belohnung beim Klickern. Dafür sind sie super. Danke für das Rezept :)

  10. Lisa sagt:

    Hallo!

    Ich habe diese drops ja schon mal gemacht. Jetzt wusste ich nicht wie ich dir eine Nachricht zukommen lassen kann.

    Ich hab eine Katze mit pankreatitis. Sie ist knapp ein Jahr mit vermutlich chronischem Verlauf. Ich gebe ihr zu jedem Futter Enzyme. Ich würde super gerne leckerlis selber machen zum klickern und mal verwöhnen. Hast du eine Idee wie? Die Enzyme dürfen wohl 25 Grad nicht überschreiten.
    Du hast immer so super Ideen, ich würde mich riesig über eine Antwort freuen.

    Danke

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Lisa!
      Eine spannende Frage. Ich kenne mich mit der Dosierung der Enzyme in der Praxis jetzt nicht so gut aus. Mein spontaner Einfall wäre, die Drops nicht ganz so trocken zu machen, gut auskühlen zu lassen (handwarm) und das Enzympulver drüber zu streuen. Ich weiss aber leider nicht, ob das praktikabel ist. Alle anderen Leckerchen brauchen ja auch höhere Temperatur, da ist das mit den Enzymen wohl schwierig :(

  11. Angelika Kleeberg sagt:

    Hallo,
    ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und bin total begeistert.
    Zutaten sind schon da, Backmatte kommt morgen.
    Mein Problem ist, dass ich nicht weiß wie viel Fett in den Leckerlis sind. Ich habe 250g reines Rinder Bio Hackfleisch gekauft. Meine Katze hat sehr hohe Blutfettwerte und wir wissen nicht warum. Nun bekommt sie fettarmes Futter.
    Hatte auch schon fettarme Leckerlis, aber die bekomme ich nur online uns sie recht teuer.
    Weiß jemand wie ich das aurechnen kann, bin damit etwas überfordert. Sie bekommt nur Futter unter 5%, also bis 5% ist ok, es soll nur nicht drüber sein.

    LG
    Angelika

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Angelika!
      Zuerst einmal etwas vorweg: es kann durchaus normal sein, dass Katzen etwas höhere Blutfettwerte haben können. Auch ohne, dass sie krank sind. Aber das wird dein Tierarzt dir sicher schon erklärt und doppelt gecheckt haben. Ich schreibe das nur, weil hier auch manch anderer mitliest, der das vielleicht nicht weiß ;)

      Man kann leider nicht pauschal sagen, wie fettig welche Fleischsorten sind. Sicher gibt es magere Fleischsorten wie Geflügel, aber es kommt entscheidend darauf an, aus welchem Körperbereich das Fleisch stammt. Der Bauch zum Beispiel ist deutlich fetter als der Brustbereich usw. Das gilt für alle Tiere. Rindfleisch zum Beispiel hat meines Wissens nach zwischen etwa 2 – 30 % Fett: je nachdem aus welchem Bereich es stammt und wie es gemischt wird. Es gibt also auch hier eine große Spanne. Falls dein Metzger es dir nicht gesagt hat – oder es nicht auf der Verpackung des Fleischs steht – kann man das mit ein wenig Erfahrung grob schätzen. Aber: so genau schätzen, dass du auf jeden Fall unter 5% bleibst, wird wohl keiner können.

      Mein Tipp: falls du es vom Metzger hast, frag da nach. Er wird ja wissen, welches Fleisch er verarbeitet hat und wie genau er es gemischt hat. Hast du es aus dem Supermarkt, müsste es auf der Verpackung stehen. Bedenke aber, dass das alles immer nur Durchschnittswerte sind, von der jedes Lebensmittel abweichen kann. Ich persönlich würde dir in einem solchen Fall eher zu Fleisch von Huhn oder Pute ohne Haut aus der Brust raten. Denn das ist definitiv sehr mager: ob das nun 2% oder 6% Fett sind, wird dir aber auch da Keiner sagen können, weil Lebensmittel ja nicht genormt sind.

      Liebe Grüße
      Miriam

      • Angelika Kleeberg sagt:

        Hallo Miriam,

        erst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort :-)
        Dann muß ich das Hack wohl selber essen und doch noch mal schauen wo ich Hack aus Geflügel bekomme.
        Wollte ja eigentlich auch gerne Pute haben, gab es da leider nicht.

        Zu den hohen Bluttfettwerten, ich habe Emy erst 1 1/2 Jahre. Sie brauchte wegen Nachwuchs schnell ein neues Zuhause.
        Da war sie 6 Jahre alt und eine Sheba und Trofu Katze. Habe sie dann umgestellt. Eigentlich war das Futter aber nicht zu fett. Da sich aber keiner erklären konnte und die Werte beim 3. Blutbild noch höher waren, versuche ich mich zum Test, mit anderen und fettarmen Futter. Das machen wir jetzt seit 6 Wochen und bald wird ein neues BB gemacht.
        Ihre Werte sind erschreckend hoch. Beim letzten BB im Januar war der Wert über 4000 – Referenzwert ist 21 – 432. Die TÄ weiß leider nicht woran es leigt. Deswegen bekommt sie zum Test sehr fettarmes Futter. Ich glaube nicht das es am Futter lag, aber mal schauen was das nächste BB sagt.

        LG

        Angelika

      • MIRIAM sagt:

        Huhu Angelika!
        Dann drücke ich euch mal die Daumen, dass ihr die Ursache schnell findet. Denn ja, diese Werte sind durchaus kritisch. Leider kann die Ursache ja so ziemlich überall liegen :(

  12. Angelika Kleeberg sagt:

    Hallo Miriam,

    wir waren inzwischen zum Bluttest und die Werte sind sehr weit runter gegangen. Davor hatte sie aber schon wieder ca. 4 Wochen ihr *normales*Futter bekommen. Das andere waren ja keine Alleinfuttermittel. Sie bekommt jetzt keine Leckerliestangen mehr sondern die Leckerlies von dir hier :-)
    Habe die nun schon öfter gemacht (aber immer nur 250g) Emy liebt sie und das jetzt ja schon länger und nicht wie sonst nach ca. einer Woche: bäh die kannste selber futtern.
    Hatte aber große Probleme mit fertigem Hack von Pute oder Huhn. Die gibt es nur gewürzt und auch auf Nachfrage, hätte das auch bezahlt, kam immer die Antwort, dass mdas so nicht machen darf und es nur gewürzt dem Kunden angeboten wird. Nun habe ich einen manuellen Fleischwolf gekauft und Geflügel geht damit super. Ich gebe nach der Fertigstelleung die Menge für 2 Tage in kleine Gefrierbeutel und ab zum Einfrieren. Das klappt super und so wird nichts schlecht. Emy und ich sind begeistert von deinen Leckerlies. Die sind ja auch fettarm und sie kann dann doch mal ein paar mehr davon haben. In 2 Wochen geht es übrigens wieder zum Blut abnehmen und ich gespannt wie die Werte dann sind.

    LG

    Angelika

    • MIRIAM sagt:

      Hallo Angelika!
      Toll, dass du dich zurückmeldest. Und noch schöner, dass es mit guten Nachrichten ist <3
      Dass Metzger Hack nur gewürzt abgeben dürfen, ist natürlich Unsinn. Aber wenn das da so gemacht wird, kann man wohl als Kunde wenig dagegen tun. Als Tipp, falls du es mal leid bist, selber zu wolfen: Es gibt Barf-Shops und in vielen Zooläden gibt es mittlerweile auch eine Rohfütter-Ecke: da gibt es oft bereits gewolftes, nicht gewürztes Fleisch.

      Ich wünsche Emy von Herzen weiterhin guten Appetit ;)

Was sagst du dazu?

Bitte lies vor dem Schreiben unsere FAQ. Du kannst hier vollkommen anonym kommentieren - allein die Angabe eines Kommentartextes ist nötig. Kommentare werden vor ihrer Freischaltung durch mich geprüft. Dies kann manchmal etwas dauern. Bitte beachte die Datenschutzhinweise.