15.März 2019 18:00 Uhr Selbstgemacht 0

[Kurztipp] Upcycling: Leckerchengläser als echter Hingucker

Lesezeit ca.: 2 Min., 55 Sek.

Leckerchen sind bei uns ein wichtiger Teil des Tages: als Belohnung beim (Clicker)-Training, als Füllung im Fummelbrett oder als Beute beim abendlichen Leckerchen-werfen. Doof nur, dass die meisten Verpackungen entweder nicht wiederverschließbar sind oder echt nicht meinen optischen Geschmack treffen. Da hier quasi in jedem Raum eine Packung rumsteht, wärs schon nett, wenn das Ganze wenigstens hübsch aussieht. Ich hatte vor einigen Monaten eine Upcycling-Idee in einem anderen Blog gefunden, die mich begeisterte. Da mein Siebgedächtnis mir jedoch nicht mehr gestattet, die Originalquelle zu finden, zeige ich euch heute kurz hier, wie ihr selbst hübsche Aufbewahrungsgläschen kreieren könnt. Dazu braucht ihr nicht einmal großes Geschick oder viel Zeit.

Natürlich könnt ihr nicht nur Leckerchen drin aufbewahren und die Gläser auch als schöne, individuelle Verpackung für kleine Geschenke nutzen. Sie eignen sich auch ganz hervorragend für die Aufbewahrung selbstgemachter Leckerchen (z. B. Thunfischzipfel oder Leckerchendrops) ;) . Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Leckerchengläser aufhübschen: das brauchen wir

Ich bin ein Mensch, der gerne Bastelzeugs bunkert: "Kann ich bestimmt mal gebrauchen" – kennen manche von euch sicher ;) So sammle ich auch leere Marmeladen- oder Honiggläser. Die werden, nachdem ich den Inhalt aufgebraucht habe, ausgespült und warten dann im Schrank auf einen neuen Einsatzzweck. Neben Aufbewahrung für Kleinkram oder Snacks eignen sie sich übrigens auch toll, um Essen für Unterwegs abzufüllen. Kostenlos und nachhaltig. Und genau diese leeren Gläserchen verwenden wir, um daraus Leckerchenbehälter zu machen. Weiterhin brauchen wir:

  • kleine Katzenfiguren (gekauft oder selbstgemacht, z. B. aus Fimo oder lufthärtender Modelliermasse – Farbe egal)
  • Schleifpapier
  • Kleber (ich nutze Heißkleber)
  • Sprühlack in Wunschfarbe

Wer Katzenfigürchen kaufen möchte, wird oft in den Kinderabteilungen verschiedener großer Kaufhäuser fündig. Unser "Müller"-Drogerie-Markt beispielsweise hat extra Regale mit kleinen Figürchen aus allen möglichen Bereichen. Ich habe mich entschieden, kleine Katzenköpfe aus weißer, lufthärtender Modelliermasse zu machen. Da die Deko in Diele und Küche bei mir zum großen Teil silberfarben ist, habe ich entsprechenden Lack verwendet. So passt das ganze dann auch zur Einrichtung ;)

Leckerchengläser aufhübschen: So wirds gemacht

Das Aufhübschen der Gläser bedarf keiner großen Erklärung: Zuerst stellt ihr eure Figürchen nach Anweisung auf der Verpackung des Werkstoffs her. Fimo beispielsweise kann im Backofen getrocknet werden, lufthärtende Modelliermasse trocknet – wie der Name schon sagt ;) – einfach an der Luft. Oder ihr verwendet ganz einfach gekaufte Figürchen.

Anschließend schleift ihr den Deckel eures Glases etwas an: so halten Kleber und Lack später besser. Vergesst aber bitte nicht, den Schleifstaub zu entfernen. Klebt die Figürchen auf den Deckel des Glases. Zuletzt sprüht ihr das Ganze mit Sprühlack in eurer Wunschfarbe an. Bitte sprüht draußen oder in einem gut belüfteten Raum: Sprühlack einatmen ist alles andere als gesund. Auch das Tragen von Einmalhandschuhen kann hilfreich sein: ihr versaut euch nicht die Hände ;) Denkt bitte auch daran, die Unterlage, auf der ihr sprüht, abzudecken: ich nutze für sowas einfach alte Zeitung.

Lasst das Ganze nun etwa 24 Stunden trocknen. Dann könnt ihr die Leckerchen einfüllen. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann das Glas selbst auch mit Tafelfarbe verschönern (die kann man übrigens auch selbst herstellen).

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Miriam Knischewski

Über Miriam


Miriam ist 36 Jahre alt und lebt seit 18 Jahren mit Katzen zusammen. Vor zehn Jahren begann sie, ihr Wissen über artgerechte Katzenhaltung durch die Recherche in verschiedenster Fach-Lektüre zu erweitern. Mit jeder Menge Neugier und (Galgen-)Humor teilt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Interessierten. Nebenbei hat sie bereits ein Buch veröffentlicht, gibt Seminare zur Rohfütterung und hält Vorträge über verschiedene Aspekte der artgerechten Katzenhaltung. Himbeeren und Sushi machen ihr das Leben mit ihren zwei pelzigen Sklaventreiberinnen erträglicher.

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