Testbericht

Karlie Dream Catcher

"Dreamcatcher" Katzenspielzeug von Karlie

"Dreamcatcher" Katzenspielzeug von Karlie

13. Juli 2012
Lesezeit ca.: 2 Min., 13 Sek.  

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Katzenspielzeug kann man nie genug haben! Besonders Spielzeug, mit dem sich die Katzen eine Weile lang selbst beschäftigen können ist gern gesehen. Es gibt verschiedenste Artikel, die man am Türrahmen befestigen und der Katze zum beschäftigen anbieten kann. Einiges davon ist uninteressant, Anderes nicht besonders langlebig und wieder Anderes unausgeklügelt und unsicher.

Zu den beiden letzteren Kategorien gehört meiner Meinung nach der Dream Catcher von Karlie. Er ist schick anzusehen und animiert Katzen durch seine eingearbeiteten Federn zum Spielen und Jagen. Leider jedoch sind weder die Befestigung der Federn, noch (und das finde ich weitaus schlimmer!) die Vorrichtung zum Anbringen an den Türrahmen besonders stabil. Der Dream Catcher wird mithilfe einer Plastikvorrichtung an den Türrahmen geklemmt, eine dünne Gummischnur hält das Gebilde aus Federn, Perlen und Kreisen (den eigentlichen "Traumfänger") im offenen Türrahmen.

Da ich bei Spielzeugen mit Schüren, Bändern und eventuell verschluckbaren Kleinteilen immer ein Auge auf meine Katzen habe während sie spielen, ist mir gleich die wackelige Plastik-konstruktion aufgefallen, die das Spielzeug im Rahmen hält. Bei jedem Pfotenhieb und dem kleinsten Ziehen rutschte es bedenklich vom Türrahmen ab. Dieses Teil besteht aus zwei Hälften mit jeweils zwei verlängerten "Nasen", die wohl dazu dienen sollen, sich am Türrahmen festzukrallen. Leider jedoch ist es aufgrund der Konstruktion und Anordnung dieser "Nasen" schlichtweg nicht möglich, das Teil sicher und langanhaltend an einem gängigen Türrahmen zu befestigen.

Die Metallfeder, die die beiden Hälften zusammenziehen soll, ist zu schwach, um nennenswerte Spannung aufzubauen. So wackelt die Vorrichtung bei jeder Bewegung am Türrahmen herum und rutscht verdächtig weit herunter. Das Bild rechts zeigt, dass keiner der beiden "Nasen" der Befestigung richtig greift. Bei genauerem Überlegen erschließt sich Einem, dass selbst bei weniger breiten Türzargen diese Vorrichtung nicht halten kann: die kleineren "Nasen" können nicht greifen, weil die Länge der großen "Nasen" dies verhindert und auch umgekehrt.

Auch das Gummiband, das das eigentliche Beutespielzeug hielt, ist zu dünn, um wirklich angemessen für ein Katzenspielzeug zu sein: einmal zu fest gezogen, einmal hineingebissen und aus ist der Spaß. So hat letztlich auch dieses Spielzeug bei uns sein Ende gefunden.

Fazit für mich:

Wäre das Gummibändchen nicht schon beim ersten halberzigen Biss gerissen, hätte der Dream Catcher schon allein aufgrund seiner Unsicherheit den Weg in die Mülltonne gefunden. Ich halte es für ein preiswertes Spielzeug, das leider auch "billig" ist. Ein klares "nicht weiter zu empfehlen!".

zuletzt überarbeitet: 07.Juli. 2019
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Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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