FIP-Infos

FIP Symposium 2019 – Wissenswertes über FIP [eng]

17. November 2019
Lesezeit ca.: 1 minute, 30 Sek.  
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2 Kommentare

FIP – die Feline infektiöse Peritonitis – ist gefürchtet unter uns Katzenhaltern. Ausgelöst durch eine Mutation des eigentlich harmlosen Coronavirus, galt sie bislang als nicht heilbar. Seit einiger Zeit jedoch gibt es intensive Forschung zu einem erfolgversprechenden Heilmittel. Zahlreiche Katzen rund um den Globus konnten bisher scheinbar geheilt werden.

Experimenteller Hoffnungsschmimmer mit Nachteilen

Die Nachteile der Medikation: Sie allein kostet bis zu mehreren Tausend Euro – je nach Gewicht der Katze, Medikamentenform und Behandlungszeitraum. Die Kosten der entsprechend notwendigen Tierarztbesuche während dieser Zeit sind darin nicht eingerechnet. Zudem sind die Medikamente offiziell noch nicht zugelassen. Groß angelegte, längerfristige Untersuchungen zu Wirkung, Risiken und Erfolgsquote fehlen noch. Das Ganze ist derzeit also illegal und experimentell. Handel und Beschaffung von Schwarzmarkt-Medikamenten aus China bringen weitere Probleme mit sich.

Bis das Medikament offiziell zugelassen werden könnte, werden nach Ansicht beteiligter Forscher noch einige Jahre ins Land gehen. Weitere Forschung und Finanzierung ist dringend nötig.

FIP-Symposium: Austausch unter Gleichgesinnten

Um den Stand der Dinge zu evaluieren und bisherige Erkenntnisse zu teilen, gab es dieses Jahr am 16. und 17. November ein großes Symposium an der Universität in Kalifornien. Veranstaltet von der Winn Feline Foundation kamen hier Forscher aus aller Welt zusammen und referierten über neuste Erkenntnisse in Diagnose, Vorsorge und Therapiemöglichkeiten.

Im folgenden, englischen Video fasst Steve Dale, Mitglied der Winn Feline Foundation die wichtigsten Impulse der Veranstaltung zusammen:

Mit Klick auf den Start-Button des Videos wird eine Verbindung zu "Youtube" und "doubleclick.net" aufgebaut. Dabei werden Daten übertragen (siehe Datenschutzhinweise)

Wichtige Erkenntnisse des Symposiums im Überblick

Demnach können also folgende Punkte festgehalten werden:

  1. Es gibt heutzutage Hoffnung auf Heilungschancen bei FIP
  2. Zukünftige Entwicklung eines wirksamen Impfschutzes möglich: die bisherige Impfung gilt als wirkungslos
  3. FIP scheint heute häufiger aufzutreten als noch vor 10 oder 15 Jahren
  4. Die Diagnose – besonders der "trockenen" Form – ist immer noch vielschichtig



zuletzt überarbeitet: 24.November. 2019
Aufrufe insgesamt: 132


Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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2 Antworten zu “FIP Symposium 2019 – Wissenswertes über FIP [eng]”

  1. Ursel sagt:

    Liebe Miriam,

    habe meinen geliebten Kater Mucki durch FIP verloren, daran knacke ich immer noch!
    Aber 8 Stunden Symposium mit dieser Stimme im Hintergrund – hast du dir das angetan?

    Viele Grüße
    Ursel

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Ursel!
      Sorry, ich hab verschwitzt, zu antworten. Ich hatte mir das alte Video ehrlicherweise nicht ganz bis zu Ende angeschaut. Konnte jedoch an anderer Stelle ausführliche Protokollnotizen nachlesen – daher fand ich das sehr spannend. Mittlerweile musste das lange Video offline genommen werden. Ich habe den Artikel also überarbeitet, ein neues, kürzeres Video eingebaut und die vier wichtigsten Punkte als Zusammenfassung/Übersetzung notiert. So haben auch unsere Leser was davon, die in englisch nicht ganz so fit sind.

      Wie schicken euch viele liebe Grüße!

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