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Diagnose Diabetes mellitus bei Katzen: Was tun?

19. Mai 2019
Lesezeit ca.: 2 Sek.  
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5 Kommentare

Diagnose Diabetes mellitus bei Katzen: Was tun?

zuletzt überarbeitet: 06.Juli. 2019
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Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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5 Antworten zu “Diagnose Diabetes mellitus bei Katzen: Was tun?”

  1. Angi sagt:

    Meiner Erfahrung nach ist z.B. Caninsulin für Katzen so ziemlich das schlechteste Insulin für Katzen und ihren mehrmals täglichen Fressbedarf (ist für Hunde entwickelt und da sicher bei einmal/zweimal am Tag fressen besser zu händeln).
    Da meine Katze Diabetes hatte und ich im Verlauf viel gelesen und gelernt habe, kann ich diesen Link nur für bedingt geeignet empfehlen, auch ist es nicht wirklich bedeutend, auf die “sauteuren” Messstreifen speziell für Tiere zurückzugreifen, die Messwerte unterscheiden sich nur minimal im Vergleich zu humanen Messgeräten (davon ab, weichen alle Geräte voneinander ab und dies ist sogar bis zu einer gewissen Prozentzahl erlaubt) und messen sollte man so oft wie bei einem Menschen auch, um überhaupt eine Chance auf eine vernünftige Einstellung zu haben (ohne regelmässige Blutzuckerwerte mehrmals täglich wird eine Einstellung zum gefährlichen Ratespiel). Unsere Katze bekam Cortison und dieses konnten wir nicht absetzen, da sie Leukämie (NICHT Leukose!) hatte und dies für ihre Behandlung überlebenswichtig war. Wir hatten das Glück an Lantus ranzukommen (wird erstmal nicht für Katzen verschrieben) und dies hat sie nach 3 Monaten in Remission gehen lassen (wir mussten nur sehr gering dosieren und überprüften ihre Werte vor jeder Spritze, manchmal um + 1 nach der Spritze, immer um + 3 und um + 6 = stärkste Insulinwirkung oder eben alle 2 bis 3 Stunden im Rahmen von 12 Stunden für ein Tagesprofil). Leider sind viele TA´s in dieser Hinsicht schlecht informiert (kann man ihnen fast nicht vorwerfen,bei Menschen gibt es ja Spezialisten wie z.B. den Diabetologen, TA´s sind ja oft “die Mädchen für alles”), oft fehlt aber leider die Einsicht. Im Prinzip ähnelt die Behandlung der aus der Humanmedizin (bei katzen ist es aber vonnöten alle 12 Stunden zu spritzen, aufgrund des schnelleren Stoffwechsels) und jeder menschliche Diabetiker muss schliesslich auch selbst erlernen

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Angi!
      Vielen herzlichen Dank für deine beiden Kommentare!
      Ich denke, es ist unglaublich hilfreich für meine Leser, wenn sie auch mal praktische Erfahrungen zu dem Thema lesen können. Ich selbst habe mich nur am Rande mit Diabetes bei Katzen befasst, habe aber dabei schon bemerkt, dass guter Rat hier oft teuer ist. Umso schöner mal etwas von Jemandem zu lesen, der sich selbst informiert hat und Tipps weitergibt.
      Danke dafür!
      Liebe Grüße
      Miriam

  2. Angi sagt:

    seine Behandlung mit Insulin zu händeln und selbstständig gute Entscheidungen fällen zu können (zuviel oder zuwenig Insulin hat immer unangenehme Konsequenzen, gerade deshalb ist es so wichtig). Von daher ist es kein Buch mit sieben Siegeln (auch wenn es anfangs so erscheint) um im Verlauf des Lernens (ein paar wichtige Gesetzmäßigkeiten gilt es zu erlernen um entsprechend zu reagieren) werdem einem die Entscheidungen klarer. Empfehlen kann ich die Website von Frau Dr. Menz, denn die ist tatsächlich Diabetologin für Katzen (da gibt es nicht viele in Deutschland) und stellt auf ihrer Website einige gute Erklärungen kostenlos zum Lesen bereit. Wichtig ist allerdings das man selbst bereit ist, das erlernte Wissen auch mit der eigenen Erfahrung abzugleichen . Ansonsten finde ich ihre Seite super und habe auch hier schon einiges lernen und interessante Info´s bekommen, ganz lieben Dank dafür! Ich wollte das nur schreiben, weil ich damals seh verzweifelt war und begriff das irgendetwas an den Empfehlungen meines TA´s bezüglich der Behandlung so nicht stimmen kann, also musste ich mich selbst informieren.

  3. Angi sagt:

    PS.: wie gesagt Caninsulin wurde speziell für Hunde entwickelt und Prozink ist ein veraltetes Insulin aus dem Humanbereich (wird soweit ich weiß für Menschen schon lange nicht mehr verschrieben), bei letzterem wurde mir ernsthaft erzählt, das wäre speziell für Katzen entwickelt worden…Leider hat der Gesetzgeber entschieden, das immer nur zuerst diese beiden Insuline verschrieben werden dürfen und nur bei Nichterfolg z.B. Lantus usw. und das verärgert mich insoweit, da diese beiden Insuline einen schnellwirkenden Anteil besitzen und somit für den Laien/Anfänger schwieriger zu händeln sind bzw. die Einstellung erschweren können, da sie eine andere Wirkungsweise wie z.B. Lantus haben. Ebenso ist Lantus länger haltbar, da es dieses auch in kleinere Einheiten (3 ml) unterteilt zu erwerben gibt (eine 10 ml Flasche auf einmal ist für ein kleines Tier viel zu viel). Somit wäre es letztendlich sogar preiswerter, da man eine Fläschchen nicht so schnell entsorgen muss. Irgenwie, ein Schelm wer Böses dabei denkt…, erscheint mir das mal wieder so ein netter Deal zwischen Pharma und Politik zu sein, auf Kosten der Tiere und Halter. Aber das ist bei einigen Medis so, gleiches Wirkprinzip/Inhaltstoffe, aber für Tiere um ein Vielfaches teurer oder man verdient halt noch an Medis weiter die im Humanbereich nicht mehr eingesetzt werden, die TA´s können da allerdings nichts für, denen sind die Hände gebunden.

    • MIRIAM sagt:

      Ein schönes Beispiel dazu kenne ich auch: Augensalbe. Als Janis am Auge operiert wurde, bekam sie antibiotische Salbe: ein umgewidmetes Human-Präparat. Ich habe für ein Tübchen etwas über 20 € gezahlt. Meine Mutter bekam zu dem Zeitpunkt die gleiche Salbe verschrieben: 5 € :D :D Manchmal ist das echt bitter.

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