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Bloggen – das Geschäft mit der Unehrlichkeit? – Teil 2

Wenn's ums Geld geht...

Wenn's ums Geld geht...

12. September 2017 Lesezeit ca.: 1 minute, 59 Sek.  

1 Kommentar

Anlässlich eines Facebook-Eintrags der Taubertalperser bezüglich "unseriösen" Angeboten zum Geschäftsgebaren mancher Marketingagenturen, habe ich mich hinreißen lassen, selbst ein Statement abzugeben. Da dies nicht nur für Leser interessant ist, die auf Facebook mitlesen, möchte ich euch den Text auch hier in den Blog reinkopieren. Es ist sozusagen eine Fortsetzung des ersten Teils "Bloggen – das Geschäft mit der Unehrlichkeit?"

Zum Thema "aus dem Nähkästchen"… Seit Jahren schon bekomme ich solche "Angebote" – und ähnlich dreiste. Seit Jahren schon lehne ich diese ab. Seit Jahren schon sehe ich solche Artikel dann aber Wochen danach auf anderen Katzen-Blogs… Und bisher habe ich das eigentlich immer für mich behalten – Fragt mich nicht, warum… Der Herr, der hier die Taubertalperser angeschrieben hat, hat es vor Wochen mit exakt dem gleichen Wortlaut auch bei mir versucht. Und es wird es sicher auch bei Anderen versuchen. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass es leider genug Blogger gibt, die sich darauf einlassen.

Mal davon abgesehen, dass sich solche Blogger strafbar machen, gegen das UWG verstoßen und teure Abmahnungen riskieren – ärgert mich daran vor allem eines: die Glaubwürdigkeit der ehrlichen Blogger und das Vertrauen der Leser wird massiv zerstört. Mal abgesehen davon, dass Agenturen so lernen, dass Blogger keine Ahnung haben und für nen Appel und n Ei ihre Oma verkaufen.

Was ich von solchen unehrlichen Gierhälsen halte, brauche ich nicht zu schreiben… Und nein, es ist meiner Beobachtung nach kein Einzelfall, dass der Leser so verarscht wird! So manches Mal überlege ich schon, ob ich Abmahnungen in die Wege leiten soll. Denn es geschieht bei manchen Blogs systematisch. Da kann mir Keiner erzählen, dass das nicht bewusst ist…

"Liebe" Bloggerkollegen: auch, wenn ihr eure Leser für strunzdumm haltet und es euch sch**egal ist, ob ihr sie belügt: ihr macht euch strafbar. Informiert euch, bevor ihr irgendwas macht. Eure anderen Bloggerkollegen sehen ganz genau, wann ihr was bewusst verheimlicht und alle bescheisst. Es würde mich nicht wundern, wenn – wie auch nach meinem Artikel zu der Unehrlichkeit bei Provisionslinks – jetzt wieder eine Welle der Nach-Kennzeichnung stattfindet. Wo vorher vehement bestritten wurde, dass man sowas macht :D

Sorry für den Text, aber ja, auch Leser haben das Recht zu erfahren, wo systematisch beschissen wird.

zuletzt überarbeitet: 09.Juli. 2019
Aufrufe insgesamt: 902

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Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Ich bin 36 Jahre alt und halte seit 18 Jahren Katzen. Derzeit lebe ich mit meinen beiden Katzen Janis und Lara im schönen Ruhrpott. Meine Neugier treibt mich seit zehn Jahren dazu, mein Wissen über Katzen ständig zu erweitern. Auf diesem Blog geht es nicht nur um persönliche Erfahrungen, sondern auch um praxisnahe Tipps und die Wissensvermittlung.

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Eine Antwort zu “Bloggen – das Geschäft mit der Unehrlichkeit? – Teil 2”

  1. Bettina sagt:

    Hallo, ja das ist wirklich schlimm, wenn mit der Gutgläubigkeit der Leser Geschäfte gemacht werden. Und wenn man einem Blogger schon eine Zeitlang folgt und Vertrauen zu ihm hat, weil er ähnliche Ansichten verfolgt wie man selbst, dann glaubt man ihm halt auch in anderer Hinsicht! Und skrupellose Geschäftemacher haben schon längst entdeckt, wie man daraus Profit schlagen kann! Danke für das aufmerksam machen! Man darf nie nachlassen im kritischen Hinterfragen von Informationen im Internet!
    Liebe Grüße Bettina

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