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Meine Katzen bekommen Besuch vom mobilen Tierarzt – felmo Erfahrungsbericht

Zuhause in gewohnter Umgebung ist das Abhören mit weniger Stress verbunden

Zuhause in gewohnter Umgebung ist das Abhören mit weniger Stress verbunden

23. April 2021
Lesezeit ca.: 7 Min., 35 Sek.  

14 Kommentare

Es klingelt an der Türe. Janis und Lara schälen sich von ihren Schlafplätzen und trotten gemächlich zur Tür. Schließlich haben sie gelernt, dass Besuch nett ist und meistens Leckerchen verteilt. Ob sie diesen Besuch allerdings mögen werden, bin ich mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz sicher. Denn heute besucht uns Frau Dr. Klebba. Sie arbeitet hier in Bochum als mobile Tierärztin für das Unternehmen felmo Mobiler Tierarzt. Und sie besucht uns, um einen Routine-Check an meinen beiden Katzen vorzunehmen.


Buchung per App: schnell und unkompliziert

Smartphone mit Benachrichtigung zur Terminbuchung

Nebenbei schnell einen Tierarzttermin buchen: über die App ist das jederzeit möglich

Den Termin dazu habe ich vor knapp eineinhalb Wochen über die felmo App gebucht. Das ging einfach und schnell: verschiedene Assistenten leiten mich als Halter durch die einzelnen Schritte. Dabei wurde neben den üblichen Fragen nach Name, Geburtsdatum und Kastration auch an andere wichtige Punkte gedacht: Brauchen meine Katzen Medikamente oder haben eine Allergie? Sind sie ängstlich oder aggressiv beim Tierarzt? Schließlich kann der Tierarzt sich nur dann gut auf uns vorbereiten, wenn er möglichst viele Informationen hat.

Nach ein paar Minuten ist die Buchung erledigt und der Termin steht: Samstagnachmittag um 16 Uhr.

Für mich ist der Besuch des mobilen Tierarztes von felmo eine wichtige und zugleich praktische Sache: trotz Pandemie kann ich bei der Untersuchung meiner Tiere dabei sein. Außerdem habe ich kein Auto, möchte aber nach dem Umzug nach Bochum meine Katzen unbedingt einmal ordentlich durchchecken lassen.

Auch mit viel Erfahrung und Wissen ist man als Halter für die gesundheitlichen Probleme des eigenen Tieres nunmal oft einfach betriebsblind.

Schutzmaßnahmen und Vorbereitung sind wichtig für alle Beteiligten

Heimterausweise und Leckerchen in einem Glas

Unsere Vorbereitungen: Impfausweise und ein Glas voller Leckerchen

Jetzt öffne ich die Tür und warte gespannt, wer da die Treppe hochkommt. In meinem Blickfeld erscheint eine sympathisch wirkende Frau mit dunklen Haaren und quietschegrünem Poloshirt. Noch vor der Türe zieht sie sich Maske und Einmal-Schuhüberzieher an. Neben einmal wöchentlichen Coronatests gehört diese Ausrüstung zu den Schutzmaßnahmen während der derzeitigen Pandemie.

Während Frau Klebba mit ihrer großen Tasche in Richtung Wohnzimmer läuft, ist auch schon Janis zur Stelle: gekonnt läuft sie im Slalom vor den Füßen der Tierärztin her und schaut sie dabei analysierend an.

Wir haben den Esstisch im Wohnzimmer für den Tierarztbesuch vorbereitet. Denn dort ist viel Licht und dort haben wir in den letzten Tagen auch das Stillsitzen trainiert. Auf dem Tisch liegt ein kleiner Läufer mit Anti-Rutschmatte. Und auch alle wichtigen Gesundheitsunterlagen zu meinen Katzen: Impfpässe, der dicke "Tierarzt-Ordner" und eine Kurzzusammenfassung der bisherigen Krankengeschichte meiner Katzen.

Natürlich steht hier aber auch ein Glas mit vielen Leckerchen.

Die Tierärztin in den eigenen vier Wänden? – Das müssen die Katzen erstmal einordnen

Katze schaut Tierärztin an

Janis muss Frau Klebba erstmal genau anschauen 😉

Denn wie meine Katzen auf Frau Klebba reagieren, das kann ich so gar nicht abschätzen. Zwar sind sie im Alltag absolut harmlos, sie können aber auch kleine Zicken werden. Leckerchen helfen erfahrungsgemäß beim Ablenken und Beruhigen 😉 Es stellt sich heraus: wir werden sie brauchen.

Während Frau Klebba meine Katzen mit "Freiwillige vor!" auf den Tisch bittet – Spoiler: beide sind zu skeptisch 😀 – unterhalten wir beiden Frauen uns darüber, wie verschieden manche Tiere auf den mobilen Tierarzt reagieren. Da gibt es unter Anderem die Tiere, die beim Besuch in der Praxis vor Verunsicherung und Angst zum Backstein mutieren, zuhause aber mutiger und wehrhafter sind.

Keine zwei Minuten später zeigt Janis wie so etwas aussehen kann 😀

Meine größte Sorge wird ernst genommen und stellt sich als weniger schlimm heraus

Tierärztin schaut Katze ins Maul

Frau Klebba schaut sich Laras Zähne genauer an

Gierig auf die Leckerchen lässt sie sich die Streicheleinheiten von Frau Doktor gern gefallen. Beim genauen Blick in die Augen wird die Skepsis aber schon größer – um beim Blick ins Maul endgültig zu siegen. Rückwärtsgang und Fluchtversuch: es ist doch empörend, dass diese fremde Frau ins Maul schauen möchte. "Wo kommen wir denn da hin, wenn das Jeder will? Macht euren Mist alleine. Ich gehe!".

In Absprache mit Frau Klebba halte ich Janis fest. Schließlich ist mir der fachkundige Blick auf Zähne und Zahnfleisch enorm wichtig. Ich weiß, dass der Zahncheck beim Facharzt in den kommenden Monaten sein muss, aber Frau Klebba soll mir etwas zur Dringlichkeit sagen. Beim Blick ins Maul beruhigt sie mich, dass das Ganze nicht ganz so schlimm aussieht, wie ich es eingeschätzt hatte. Trotzdem bleibt der gründliche Check inklusive Dentalröntgen natürlich auf meiner to-do-Liste.

Während wir darüber reden, nutzt Janis die Gunst der Stunde und springt vom Tisch.

Untersuchung zwischen Streicheleinheiten und lieben Worten

Tierärztin streichelt Katze

Mit genug Leckerchen lässt sich die Untersuchung gut aushalten

Leider muss ich aber die Verräterin spielen und sie zurück auf den Tisch holen: Schließlich gehört zum Routinecheck auch das Abhören des Herzchens und das Abtasten des Körpers. Ich kann wieder auf Abstand gehen, denn ich weiß: die auf dem Tisch verteilten Leckerchen werden den kleinen dreifarbigen Fresssack erstmal beschäftigen. Da Frau Klebba zwischendurch streichelt und lieb redet, ist das jetzt genau Janis Ding. Und zwar so sehr, dass sie direkt auf dem Tisch bleibt, während ihre Schwester Lara nun untersucht wird.

Der kleine Flummi springt freiwillig auf den Tisch und lässt sich die Untersuchung ohne Mucken gefallen. Klar, Begeisterung sieht anders aus, aber Lara hat mehr Geduld als ihre große Schwester. Dass dieses Mal eine fremde Frau an ihr herumdrückt ist ungewohnt, aber wird schon so seine Richtigkeit haben. Auch bei ihr sind die Zähnchen ein Knackpunkt. Alles Andere ist unauffällig.

Katze riecht an der Tierarzttasche

Neugierig wird die Tasche der Tierärztin untersucht

Wir unterhalten uns über die Haltung und Ernährung der beiden Katzen und werden plötzlich durch ein Rascheln unterbrochen: während Lara sich oben auf dem Tisch noch den Rücken kraulen lässt, hat Janis die am Boden stehende Tierarzttasche entdeckt. Da muss katz natürlich schauen, ob da nicht etwas interessantes drin ist. Tatsächlich liegen ganz oben in der Tasche zwei wichtige Utensilien: ein paar dicke Tierarzthandschuhe und eine Untersuchungstasche für Katzen.

Großes Leistungsspektrum, Behandlung in den eigenen vier Wänden

Stoffkatze in Untersuchungstasche

Die Stoffkatze musste zum Anprobieren der Untersuchungstasche herhalten 😉

Durch die verschiedenen Öffnungen, Reiß- und Klettverschlüsse der Tasche hat der Tierarzt freien Griff auf die unterschiedlichen Körperregionen – ohne, dass die Katze Krallen und Zähne gegen ihn einsetzen könnte. Sie kommt zum Beispiel bei der Blutabnahme von Katzen zum Einsatz. Denn auch das gehört zum Leistungsspektrum der mobilen Tierärzte der felmo GmbH. Frau Klebba erklärt mir, dass die Blutergebnisse dabei meist schon am nächsten Tag zur Verfügung stehen würden.

Ich behalte das im Hinterkopf und höre mir weitere interessante Infos an.

Tierärztin tastet Katze ab

Das Abtasten des Körpers kennt Lara schon und reagiert entsprechend entspannt

Wir unterhalten uns über die felmo-Zentrale in Düsseldorf mit angeschlossener Apotheke, die Planung, den mobilen Service in Bochum weiter auszubauen und über den Alltag als mobiler Tierarzt. Besonders zu Zeiten der Pandemie wird der mobile Service wohl besonders gut angenommen und viele Halter sind froh, wenn eine Fachkraft in den eigenen vier Wänden vorbeischaut.

Dabei berechnet felmo Mobiler Tierarzt nicht einmal die Anfahrtskosten.

Nach dem Besuch: Befunde und Rechnung bequem per App

Apropos "Kosten": Die Rechnung über knapp 50€ für diesen Tierarztbesuch werde ich am Dienstag per App und E-Mail erhalten. Dann habe ich 5 Tage Zeit, um sie zu begleichen.

Schon am Montag werde ich den Befund für beide Katzen in der felmo App abrufen können. In der Kurzzusammenfassung kann ich das nachlesen, was Frau Klebba mir bereits beim heutigen Besuch erklärt: Die allgemeine Untersuchung meiner Katzen fällt ohne auffälligen Befund aus. Die Zähne zeigten zwar leichte Ablagerung, aber bei beiden bestünde deswegen kein dringender Handlungsbedarf. Allerdings ist eine Beobachtung natürlich angezeigt.

Weitere Termine werden zeigen, ob wir dauerhaft beim mobilen Tierarzt von felmo bleiben

Ob der mobile Tierarzt von felmo für uns eine dauerhafte Alternative zu unserem bisherigen Haustierarzt ist, wird sich erst noch herausstellen. Von diesem ersten Besuch jedenfalls hatte ich einen guten Eindruck. Frau Klebba hat sich Zeit für uns genommen und meine Katzen fachkundig, aber liebevoll behandelt. Meine zahlreichen Fragen wurden beantwortet und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.

Um mir eine abschließende Meinung zu bilden, möchte ich weitere Termine abwarten. Denn ja: ich werde diesen Service in Zukunft bei Bedarf sicherlich nochmal in Anspruch nehmen.



Hattet ihr schon einmal Besuch vom mobilen Tierarzt – wie haben eure Katzen reagiert?

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zuletzt überarbeitet: 22.April. 2021
Aufrufe insgesamt: 857

Über Miriam

Miriam hält Katze Janis auf dem Arm

Mein Name ist Miriam. Vor 19 Jahren zog die erste Katze bei mir ein. Dabei habe ich viele Anfängerfehler gemacht und aus ihnen gelernt. Also beschloss ich, mich durch Fachlektüre und -vorträge weiterzubilden. Das Ergebnis davon kannst du unter Anderem hier im Blog nachlesen.


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14 Antworten zu “Meine Katzen bekommen Besuch vom mobilen Tierarzt – felmo Erfahrungsbericht”

  1. Hanna sagt:

    Wir haben seit Jahren eine selbständige mobile Tierärztin für unsere Katzen, zeitweise 2 wegen Elternzeitvertretung. Leider waren 2 Euthanasien notwendig, die jedoch im vertrauten zuhause auch viel persönlicher, stressfreier und ruhiger abliefen, wenn auch nicht weniger schmerzhaft. Das kann ich nur empfehlen. Bis auf apperative Diagnostik und Operationen kann unsere Tierärztin alles auch bei uns durchführen, für den Rest ist sie bestens vernetzt und kooperiert mit einer Praxis und Kliniken. Kosten sind gleich, da keine Anfahrt anfällt und alles über die Gebührenordnung abgerechnet wird. Für uns das ideale Gesamtpaket und für Mensch und Tier so entspannt!

  2. Steffi sagt:

    Ich hatte vor Jahren eine Zeitlang einen mobilen Tierarzt (mit Praxis im Ort) für meine beiden – sehr nett, geduldig, viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlend, das war wirklich toll. Leider ist er dann zurück in seine Heimat gezogen.
    Ich hätte mir sehr gewünscht, daß er noch da gewesen wäre, als meine geliebte Lucy letztes Jahr im Juli euthanasiert werden mußte. So gern hätte ich ihr den Stress und die Angst am Ende erspart. Leider war das nicht möglich.
    Untersuchung und Behandlung – soweit eben machbar – zuhause kann ich aus meiner Erfahrung nur empfehlen 🙂

  3. Claudia sagt:

    Weil ich meinen Lieblingen Stress ersparen wollte, habe ich von Anfang an auf mobile Hilfe gesetzt. Auch, wenn meine Langhaarkatze wieder Verfilzungen hatte (kommt trotz täglicher Fellpflege öfters vor, anderes Thema). Alles geht zwar immer schnell und freundlich über die Bühne, nur: die Katzen ergreifen nun bei jedem Besuch die Flucht. Klingeln und Türöffnen ist für sie mit etwas Blödem verbunden, obwohl es nach jeder Behandlung Lob und Leckerlies gab. So können Besucher kaum glauben, dass ich überhaupt Katzen habe, da sie sich jetzt eben immer verstecken. Im Nachhinein denke ich manchmal, dass diese Prozeduren besser außerhalb ihres gewohnten, sicheren Umfeld hätten stattfinden sollen. Oder dass auf einen für sie negativen Besuch mindestens 3 richtig angenehme, positive Besuche von Freunden oder Bekannten hätten folgen müssen. Leider schwierig jetzt in Corona-Zeiten. 🙁

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Claudia!
      Danke für deine Rückmeldung. Tatsächlich waren meine Katzen anfangs auch skeptisch, wenn es Besuch gab und sie haben sich die ersten paar Minuten verkrümelt. Zwar haben sie sich schnell wieder blicken lassen, aber ich fand es schlimm für sie, dass sie mit dem Türklingeln eine derartig schlechte Assoziation verbunden haben. Also haben wir angefangen zu trainieren, das Klingeln positiv zu besetzen. In diesem Video kannst du sehen, wie wir dabei angefangen haben – der Leckerchen-verteilende Besuch war bei uns erst der zweite Schritt. Theoretisch könntest du also auch jetzt schon mit den Grundlagen des Trainings beginnen, Besuch ist dazu erst einmal nicht erforderlich. Ich könnt quasi ganz in Ruhe vor euch hintrainieren, bis Besuch wieder erlaubt ist und dann erst einen Schritt weitergehen.

  4. Anonymous sagt:

    Ich weiß nun, dass es “felmo” auch in Berlin gibt. Falls ich einmal nicht zu mener Tierärztin fahren kann, scheinen die mobilen Tierärzte eine gute Alternative zu sein. Danke für den Beitrag!

  5. Hallo Miraim,
    jetzt habe ich endlich mal wieder bei Dir in Ruhe gelesen und finde Deinen Bericht hilfreich.
    Denn mir zeigt er – und auch die Kommentare, dass wir auch zu Corona-Zeiten möglichst mit unseren 3 Mädels wieder zu zweit zum Tierarzt fahren sollten. Denn was auch immer es war, unsere Flo reagierte inzwischen ziemlich ängstlich wenn wir mit ihr zum Tierarzt müssen. Allerdings ist sie mit ihten 4 Jahren auch ein ziemlicher Unglücksrabe: Geschwollene Pfote, Bißwunde, rausgedrehte Kralle, lahmender Hinterlauf – so ist das eben mit Freigängern, die abenteuerlustig sind … Und bei den letzten Tierarztbesuchen wäre sie am Liebsten immer bei der Untersuchung ganz tief in meiner Jacke verschwunden. Da macht es wirklich keinen Sinn ihr wohlbehütetes Heim in einen Untersuchungsraum zu verwandeln. Auch nicht wenn es wegen Krümel oder Finja wäre.
    Denn auch Flo würde sicherlich die Haustürklingel nur noch als Warnsignal ansehen und sich schnell verstecken. Diese Erfahrung reicht uns noch von Allegra, die bei jedem Klingeln hinter dem Bett verschwand und sich dann nur durch die Worte ‘Pizza’ und ‘Post’ beruhigen ließ, wenn wirklich keiner in ihren Raum kam. Inzwischen habe ich die Vermutung, dass Allegras plötzliche Angst mit ihrer damals noch nicht bekannten Diabetes zusammenhing, die bei ihr wohl schon früh zu gesundheitlichen Einschränkungen führte. Und bei Flo gab es schon bei der zweiten Untersuchung so ein ‘merkwürdiges Herzgeräusch’ – was aber noch keine Probleme macht.
    Ohne Auto würde ich das wahrscheinlich auch ganz anders sehen. Aber so erlauben wir uns unter normalen Umständen inzwischen den Luxus einzeln zum Impfen mit unseren Katzen zu fahren. Denn bei Maus und Allegra haben wir damals häufiger festgestellt, dass der einzelne Gesundheitscheck vor dem Impfung häufig kürzer ausfiel, als wenn wir nur mit einer Katze kamen. Nur blöd, dass man als Tierhalter im Idealfall jetzt nur noch allein mit seiner Katze ins Behandlungszimmer darf. Das hatte wirklich Vorteile wenn es 2 Bezugspersonen gab …

    Allerdings konnte ich 2010 auch eine sehr positive Erfahrung mit einer mobilen Tierheilpraktikerin machen: Als mir die Tierärztin nach einer Fehlbehandlung(Überdosierung des Schmerzmittes) empfahl Herrn Katze nach monatelanger Behandlung in ihrer Praxis einschläfern zu lassen – falls sich sein Zustand nicht zum Wochenende bessern würde – kam sicherheitshalber vor diesem Schritt noch eine mobile Tierheilpraktikerin ins Haus. Sie setzte sich ‘nur’ in den Garten, unterhielt sich mit uns über seinen Krankheitsverlauf und konnte den Fremden gegenüber sehr scheuen Kater dabei beobachten, wie er durch seinen Garten/die Beete schlich, etwas fraß, trank etc. Insgesamt nahm sie sich ca. 1 Stunde Zeit, um zu dem Ergebnis zu kommen: ‘Der will noch nicht sterben …’ Und im Endeffekt hatte sie recht, dass er wirklich den Rest des Sommers bis zum kühleren Herbst noch mit viel Tageslicht in seinem Garten erleben wollte. In der Tierartzpraxis erweckte er jedoch nach der monatelangen Behandlung (von 03 bis 08/2010) nur noch einen verängstigten und total lebensmüden Eindruck. Denn die Tierärztin hatte ihn ja nie in seinem vertrauten Umfeld erlebt.

    Daher ist es wirklich gut, dass es beide Möglichkeiten gibt. Nur unter normalen Umständen ist der Besuch beim Tierarzt wohl immer noch der bessere Wahl.
    LG Silke

    • MIRIAM sagt:

      Hallo Silke!
      Schön, dich wieder hier zu lesen <3 Danke für eine Rückmeldung! Flo hat auch Hummeln im Hintern, oder? 😀 Sie hat da ja schon ganz schön was mitgemacht 🙁

      • Blöd ist bei ihr vor allem, dass fast jede Verletzung zum Antibiotikum führte. Das ist ganz schön viel für so einrecht junges Katzenleben. Aber wenn nach dem Rausdrehen der Kralle sogar der nackte Knochen zu sehen ist, sie sich mit Ratten anlegt und später ein Abzess erscheint, ist das wohl leider angebracht … Da scheint Lara doch etwas ruhiger zu sein, obwohl ich mich noch gut an Deine Anfangsberichte von ihr erinnern kann 😉

      • MIRIAM sagt:

        Oh man, da brauchst du sicher auch starke Nerven, was?
        Lara ist zwar (immer noch) total bekloppt, aber sie verletzt sich zum Glück nicht. Da bin ich recht froh drüber. Aber sie hat ja auch genug Speck zum Abfedern 😀

  6. Angelika sagt:

    Liebe Miriam,
    mit dem Besuch beim Tierarzt, ist immer mit viel Stress verbunden.Ich habe deshalb mal unsere Tierärztin kommen lassen, wo wir sonst vor Ort waren.Nikki hat immer mal mit dem Ohr Probleme, so wollte ich, daß die Tierärztin kommt.Eine Schwester war noch dabei, soweit alles gut, aber mir wurde eigentlich alles doppelt berechnet…Ich kannte ja die Kosten schon von der Praxis her, für die einzelnen Postionen? Bei uns gibt es auch einen mobilen Tierarzt, mal sehen, ob ich das mal versuche.
    Obwohl ich ansonsten mit unserer Tierärztin zufrieden bin.Ich muß mir das noch überlegen.

    Herzliche Grüße Angelika

    • MIRIAM sagt:

      Huhu Angelika!
      Das ist ja tatsächlich kurios, wenn alle Posten doppelt berechnet wurden. Hast du mal nachgefragt, warum das so ist? Vielleicht ist versehentlich etwas schief gegangen. Oder meinst du, die Kosten der einzelnen Posten lagen doppelt so hoch wie üblich? Das kann durchaus damit zusammenhängen, dass ein erhöhter Aufwand vorlag: Anreise, zwei Fachkräfte, vielleicht auch etwas unkooperative Katze usw. Alle Tierärzte müssen sich ja an die GOT – Gebührenordnung für Tierärzte – halten, da kannst du dich vielleicht für die erste Orientierung umschauen.

      Liebe Grüße
      Miriam

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