14.März 2014 18:00 Uhr Spielzeug 2

Trixie “Catch the light” LED-Pointer

Trixie catch the light Laserpointer

Lesezeit ca.: 3 Min., 54 Sek.

Wie das so ist unter Katzenhaltern, schenkt man sich zu besonderen Anlässen auch mal Katzenspielzeug. So habe ich von einer lieben Freundin zu meinem Geburtstag im Januar den Trixie LED-Pointer "Catch the light" geschenkt bekommen. Wir spielen ab und zu einmal gern mit solchen Pointern, jedoch haben unsere die Angewohnheit, sich immer irgendwo zu verstecken, wenn man sie mal raus kramen möchte.

Ich vermute dahinter ja die Katzen, die im verzweifelten Versuch allein damit zu spielen, die Pointer unter Schränke oder das Bett katapultieren. Aber: Beweise habe ich dafür nicht :D – egal, zum Thema:

Verpackungsinhalt

In der Verpackung sind neben dem eigentlichen Pointer und den benötigten Batterien auch ein sogenannter "Sicherheitsring" und eine Gebrauchsanleitung mit Sicherheitshinweisen enthalten. Der Sicherheitsring ist ein einfacher Plastikring, der über den "Power-Knopf" des Pointers geschoben wird. So wird sichergestellt, dass der Pointer nicht schon beim bloßen Anfassen "losfeuert". Auch den Sicherheitsring kann man im oberen Bild sehen. Wird er nicht benötigt, kann er einfach verschoben oder abgenommen werden.

Aussehen, Größe, Preis und benötigte Energiequelle

Der LED-Pointer von Trixie ist – ohne Schlüsselanhänger – ungefähr 8,5cm lang und etwa 1cm breit. Der am hinteren Teil angebrachte Schlüsselring ist mit Kettchen noch einmal ca. 5cm lang. Der Mittelteil des Pointer ist gelb, die Vorder- und Hinterkappe silbern. Schraubt man den hinteren Teil ab, kommt man an das Batterie-Fach. Mit drei Knopfbatterien (LR927) ist der Pointer "schussbereit".

Der Leuchtstrahl selbst ist bläulich und zeigt ein Fisch-Motiv (siehe Bild oben). Je nach Entfernung des Pointers von einer Oberfläche wird das Motiv größer oder kleiner. Mit einem Preis von derzeit 1,99€ ist das Spielzeug ein echtes Schnäppchen.

Verhaltensregeln zum Spiel mit dem Pointer:

Pointer als Spielzeug für Katzen sind zugegebenermaßen bequem: Dosi muss nicht aufstehen und kann trotzdem die Katze durch die ganze Wohnung jagen und sie so auspowern. Die Dinger sind klein und handlich und jederzeit – auch beim gemütlichen Sitzen auf der Couch – einsetzbar. Allerdings sollte Dosi im Spiel mit den Pointern auf bestimmte Dinge achten:

  • Wenn man schon mit dem bequemen Ding die Katze durch die Gegend scheucht, sollte man ihr zum Abschluss (und auch während des Spiels) ein Erfolgserlebnis ermöglichen. Beispielsweise indem man den Strahl genau auf ein Leckerchen oder ein "handfestes" Spielzeug lenkt. Besonders zum Abschluss der "Lightshow" ist dies wichtig. Katzen, die kein Erfolgserlebnis beim Spiel mit dem Laserpointer haben, könnten irgendwann frustriert oder extrem fixiert werden.
  • Achte beim Spiel mit dem Lichtpunkt auf das Verhalten deiner Katze! Nicht selten powern sich die Stubentiger derart aus, dass sie kurz vor dem Herzinfarkt stehen: starkes Hecheln, Röcheln oder Ohnmacht können bei zu heftigem Spiel durchaus vorkommen. Man sieht es der Katze während dem Spiel oft nicht an, wie erschöpft sie wirklich ist, denn sie konzentriert sich zu stark auf den Lichtpunkt! Jedes laute Geräusch – z.B. Hecheln – wird bei der Jagd unterdrückt, um die Beute nicht aufzuschrecken. Das passiert bei der richtigen Jagd genauso wie im Spiel, die Katze macht da keinen Unterschied. Also: lasse deine Katze auch einmal verschnaufen und prüfe, wie kaputt sie wirklich ist.

Fazit für mich:

Der LED-Pointer "Catch the light" von Trixie ist ein gut durchdachter Pointer. Dadurch, dass hier nicht nur ein einfacher kleiner Punkt zu sehen ist, sondern ein größerer (je nach Abstand zu Wand oder Boden sogar sehr großer) Fisch, ist dieses Spielzeug auch etwas für ältere oder sehschwächere Katzen. Unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen macht ein Spiel mit dem Pointer Dosi und Katzen riesigen Spaß.

Von uns eine klare Empfehlung!

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Update: LED vs. Laser

Unsere liebe Leserin "M" hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich hier etwas verwechselt habe. Der hier angesprochene Pointer arbeitet mit gänzlich unbedenklichen LED-Dioden. Das ist etwas anderes als Laserdioden, für die bestimmte Sicherheitshinweise gelten. Da ich diese Info jedoch für interessant halte, hänge ich sie euch an:

  • Es ist wichtig, dass die Katze den Laserstrahl nicht in die Augen bekommt. Das dürfte bekannt sein. Am besten ist es also, den Strahl wirklich nur auf den Boden oder die Wand zu richten und genau Acht zu geben, wie und wo sich die Katze bewegt. Je nach Laserklasse (es gibt 4 Klassen mit jeweils 1 bis 2 Unterklassen) ist die Gefährdung für das Auge sehr stark bis fast ungefährlich.
3794 vor 4 Monaten

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Miriam Knischewski

Über Miriam


Miriam ist 35 Jahre alt und lebt seit 17 Jahren mit Katzen zusammen. Vor neun Jahren begann sie, ihr Wissen über artgerechte Katzenhaltung durch die Recherche in verschiedenster Fach-Lektüre zu erweitern. Mit jeder Menge Neugier und (Galgen-)Humor teilt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Interessierten. Nebenbei hat sie bereits ein Buch veröffentlicht, gibt Seminare zur Rohfütterung und hält Vorträge über verschiedene Aspekte der artgerechten Katzenhaltung. Himbeeren und Sushi machen ihr das Leben mit ihren drei pelzigen Sklaventreiberinnen erträglicher.

Vielen Dank für das Ausdrucken dieser Seite. Weiterführende Infos zum Thema, aber auch viele andere interessante und wichtige Themen findest du auf www.Katzen-fieber.de. Bitte beachte, dass auch die Bilder, Texte und Grafiken dieser Druckversion dem Urheberrecht unterliegen. Jegliche Weiterveröffentlichung ist untersagt. Das Zitieren der Texte ist nur mit Erlaubnis und Link zur Quelle erlaubt.

bisher wurden 2 Kommentare zum Artikel geschrieben:

  1. Ein LED-Pinter ist kein Laser-Pointer und daher unschädlich für die Augen. Du hast das was verwechselt.

Schreib mir, was du darüber denkst







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