14.April 2017 18:00 Uhr Spielzeug 2

Hexbug AquaBot Wahoo

Hexbug AquaBot Wahoo in der Verpackung

Lesezeit ca.: 4 Min., 39 Sek.

Ihr kennt das ja: ich bin furchtbar neugierig. Alles, was aussieht, als könnte es meinen Katzen gefallen, muss ich einfach testen ;) Als vor knapp drei Wochen das Weiterbildungswochenende im Gelsenkirchener Tierheim stattfand, brachte die Dozentin Christine Hauschild nicht nur ihre Bücher, sondern auch eine kleine Auswahl an verschiedenen Spielzeugen mit. Und da sah ich es, schwimmend in einer großen Wasserschale: das Wasserspielzeug "Wahoo" der Firma Hexbug. Und es war gleich um mich geschehen :D Ich musste das Teil haben, weil ich wusste, dass meine Katzen den Wahoo lieben würden. Nun haben wir ihn eine Weile ausprobiert und ich möchte euch etwas zu diesem kleinen Kerlchen schreiben.

Lieferumfang, Hersteller und Preis

Hexbug AquaBot Wahoo mit Beschreibung

Der Hexbug Wahoo kommt in einer stabilen, transparenten Plastikbox ins Haus. Darin enthalten ist das Wasserspielzeug selbst, eine Kurzbeschreibung und ein Zettel mit Sicherheitsinfos auf Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Deutsch. Die Kurzbeschreibung ist nur in Englisch und Französisch verfasst. Sie ist aber so einfach und eindeutig bebildert, dass man sie auch versteht, wenn man beider Sprachen nicht mächtig ist.

Der Hexbug Wahoo ist ist in acht verschiedenen Farbgebungen/Mustern erhältlich und kostet – je nach Anbieter – 5,39-11,30€.

Maße, Material, Verhalten und Energieversorgung


Der Wahoo ist torpedoförmig, (mit Schwänzchen) etwa 6 cm lang und knapp 2 cm dick. Das Spielzeug wiegt ca. 9 Gramm. Der Körper selbst besteht komplett aus Hartplastik. Eine Metallschraube bildet die "Nase". Das Schwänzchen besteht aus transparentem Plastik. Es ist geformt wie ein Flügel einer Schiffsschraube. Mit einem Kreuzschraubendreher lässt sich die Metallschraube aufdrehen: die Batterie kann so gewechselt werden. Apropos "Batterie": es wird eine LR44 (AG13) Knopfzelle benötigt, um dem kleinen Kerl das Schwimmen zu ermöglichen. Im Lieferumfang ist bereits eine Batterie enthalten, damit der Spaß gleich losgehen kann. Durch Drehen des "Kopfes" wird der Wahoo an- und ausgeschaltet.

Der Wahoo zieht seine Bahnen in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen, taucht mal ab und schwimmt dann wieder an die Wasseroberfläche heran. Er schwimmt nicht nur stupide im Kreis, sondern nimmt auch unvorhergesehene Richtungswechsel vor.

Unsere Erfahrungen mit dem Hexbug AquaBot Wahoo

Wie bekannt sein dürfte, liebt Janis Wasser und planscht für ihr Leben gern. Außerdem ist sie neugierig und verspielt. Muffin ist da etwas zurückhaltender und die "Grand Dame" Tiffy lässt sich auf solchen "Kinderkram" nicht ein – ist unter ihrer Würde ;) Also bin ich nur mit den beiden "Kleinen" ins Bad, habe lauwarmes Wasser in die Duschwanne eingelassen, den Wahoo angedreht und die Beiden machen lassen ;)

Nach den ersten Testläufen kann ich sagen, dass der Wahoo Janis und Muffin gleichermaßen begeistert – wenn auch Janis etwas rabiater und motivierter an die Sache herangeht. Mir ist allerdings aufgefallen, dass die kleine Schiffsschraube gern einmal Haare und Flusen anzieht. Es macht also Sinn, das Teil nach Gebrauch zu enthaaren/entflusen und darauf zu achten, was es sich im Lauf des Schwimmens eingefangen hat. Ich habe bemerkt, dass allein schon das Surren, das der Wahoo im angeschalteten Zustand von sich gibt, ausreicht, um meine Katzen aufs Wasserspiel einzustimmen. Dass der Wahoo auf- und abtaucht und dabei Plätschergeräusche macht, scheint für meine Beiden besonders interessant zu sein. Andere Wasserspielzeuge, die einfach nur im Kreis schwimmen und dabei höchstens surren, sind längst nicht so beliebt.

Die Bedienung ist kinderleicht (ist ja eigentlich auch ein Kinderspielzeug ;) ) ebenso wie das Auswechseln der Batterien. Der Wahoo hält zudem auch Einiges aus und geht nicht so schnell kaputt: Janis angelt ihn regelmäßig aus dem Wasser, beißt einmal hinein und lässt ihn wieder ins Wasser plumpsen. Auch vom Tisch wurde das Teil schon öfter mal gepfötelt und funktioniert immer noch. Man muss ihn übrigens auch nicht zwingend anschalten und ins Wasser legen: auch "auf dem Trockenen" scheint herumkullern Spaß zu machen ;)

Ich hatte anfangs Bedenken bezüglich der Stabilität der kleinen Plastikschiffsschraube. Bevor ich meine Katzen an das Spielzeug gelassen habe, habe ich also selbst erst einmal ein wenig rumgedrückt, gezogen und gewackelt. Das kleine Plastikruder läuft in einer längeren Plastikstange aus, die im Inneren des Wahoo verschwindet. Dabei ist der Teil, der herausragt recht kurz. Das Abbrechen an dieser Stelle ist eher unwahrscheinlich. Anders siehts da mit dem Ruder an sich aus: der Teil, der absteht ist etwa 5mm lang. Das transparente Plastik ist durchaus biegsam und nicht starr. Ich selbst und auch meine Katzen konnten auch nach mehrmaligem Rumruckeln nichts abbrechen. Dennoch würde ich eindeutig nicht empfehlen, die Katzen unbeaufsichtigt mit dem Spielzeug zu lassen, denn … Vorsicht: er kann sich in langen Haaren verfangen! Die Katze ist dann vielleicht nicht mehr in der Lage, das Teil aus dem Fell zu bekommen und rennt in Panik durch die Gegend.

Der Wahoo passt gut in ein Katzenmaul, hat "Wegtrage"-Größe, ist aber nicht zu klein, dass ihn eine "normal"große Katze verschlucken würde.



Fazit für mich:
Der Wahoo ist ein kleines, leicht zu bedienendes und robustes Wasserspielzeug. Meine Katzen haben damit großen Spaß. Ich denke, dass er sich für wasserliebende Katzen sehr gut eignet – vor allem auch in der wärmeren Jahreszeit: Katz kühlt sich beim Angeln danach nicht nur ab, sondern bekommt auch zusätzliche Flüssigkeit beim Putzen nach dem freiwilligen Vollbad ;) Ich kann den Hexbug Wahoo durchaus empfehlen. Die Katzen – besonders langhaarige – sollten damit aber nicht unbeaufsichtigt spielen.

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bisher wurden 2 Kommentare zum Artikel geschrieben:

  1. Hallo Miriam
    Das hört sich sehr interessant an ich glaube ich werde das mal ausprobieren
    Muss nur eine Schüssel finden die groß genug ist 😉

    LG

    Maike

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