Veröffentlicht: 18.November 2016 um 18:00 Uhr - vor einem Monat aktualisiert

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Vogelgrippe – besteht Gefahr für meine Katze?

Enten auf der Wiese

Seit einiger Zeit jagt in den Medien wieder einmal eine Schlagzeile über erkranktes Geflügel die Nächste. Da auch hier bei uns in Deutschland schon einige Hühner und Puten notgeschlachtet wurden, sind viele Katzenhalter verunsichert, was dies alles nun für ihre Katze bedeutet. Ob Freigänger oder roh gefütterte Katze: die Bedenken scheinen groß. Nachdem ich nun in einigen Katzengruppen auf Facebook den Austausch zwischen Katzenhaltern verfolgt habe, wollte ich auch ein wenig dazu recherchieren. Was dabei herausgekommen ist, möchte ich euch heute zusammenfassen.


Aktuelle Sperr- und Beobachtungsgebiete:
Freigänger sind in diesen Gebieten im Haus zu behalten! (aufgrund Ausbruch H5N8)


Die "Vogelgrippe"-Viren

Die Krankheit, die in den Medien als "Vogelgrippe", "Geflügelpest" oder "aviäre Influenza" bezeichnet wird, wird durch eine schwer verlaufende Form der Influenzaviren des Typs "A" ausgelöst[1,2,3,4,5,14]. Dabei verlaufen scheinbar manche Infektionen mit den Subtypen H5 und H7 besonders schwer[3,14]. Es sind derzeit viele verschiedene Stämme dieser Viren bekannt: H1-H16 und N1-N9 [3,6,8]. Manche davon scheinen weniger ansteckend bzw. krank machend zu sein (niedrig pathogen), andere dafür umso mehr (hoch pathogen) [8,9]. Dabei bezieht sich die offizielle Einteilung der einzelnen Stämme in "hoch pathogen" oder "niedrig pathogen" auf ihre Auswirkung beim Geflügel – die Auswirkungen für Mensch, Katze, Hund usw. müssen damit nicht übereinstimmen [6,9]. Es sollen vor allem Infektionen mit den Stämmen H5N1, H5N8, H5N2, H5N9 und H7N9 schwerere Verlaufsformen (beim Geflügel) nach sich ziehen, die Stämme H5N2 und H5N3 weniger schwere bis milde[6,9].

Dabei können sich durch Mutationen aus weniger krankmachenden Stämmen auch Stämme entwickeln, die eine schwerere Verlaufsform nach sich ziehen[1,8,14] und auf andere Lebewesen übergehen. So können manche dieser Virenstämme auch auf Menschen, die Katze, den Hund, Schweine, Kaninchen, Marderartige oder andere Säuger übertragen werden [1,3,8,10]. Gefahr für den Menschen besteht nicht nur durch hoch pathogene Stämme, sondern auch durch eine Kombination aus "Vogelgrippe-Viren" und anderen Viren, die bei Menschen und Tieren vorkommen[9]. Insgesamt jedoch sind die "Vogelgrippe-Viren" Krankheitserreger, die vor allem Geflügel befallen und in eher seltenen oder speziellen Ausnahmefällen auf Menschen, Katzen oder andere Säuger übergehen.

Der Virenstamm H5N1 wurde erstmals im Jahre 1996/97 bei Gänsen in China isoliert – er trägt deshalb den Beinamen "Typ Asia"[1,3,9,14]. Eine Infektion mit H5N1 verläuft bei Hausgeflügel wie Huhn und Pute in vielen Fällen tödlich, so wird eine Sterblichkeitsrate von über 90% angegeben[1,3,5,6,9,16]. Enten und Gänse hingegen erkranken weniger und milder, scheiden das Virus jedoch (mit dem Kot) aus und sind somit mögliche Ansteckungsquelle für anderes Geflügel (und den Menschen)[1,3,5,6]. Dieser Virenstamm wurde auch teilweise in Wildvögeln und Geflügel in Europa nachgewiesen[9].

Der Stamm H7N9 wurde erstmals 2013 in China identifiziert und hatte viele Krankheitsausbrüche und schwere Verlaufsformen beim Menschen zur Folge [9,40]. Insgesamt ist aber zu sagen, dass, obwohl zwischen 2014-2016 verschiedene Virenstämme (hoch pathogene und niedrig pathogene) bei Wildvögeln und Geflügel aufgetreten sind, keine Krankheitsfälle bei Menschen innerhalb der EU beobachtet werden konnten[9].

Infektionen bei Wild- und Wasservögeln mit "Vogelgrippe-Viren" sind besonders weit verbreitet, führen aber in der Regel bei diesen nicht zu Krankheitssymptomen[1,3,5,14]. Die betroffenen Tiere scheiden jedoch hohe Virenmengen aus und sind so für andere Tiere (oder den Menschen) die wahrscheinlichste Ansteckungsquelle[1,3,5,14]. Da auch (stehende) Gewässer wie Seen und Teiche durch (Wasser-)Vogelkot als Virus-Reservoir dienen können und die Viren dort lange überleben und infektiös sind[1,14,18], erklärt sich eine hohe Durchseuchungsrate bei Wild- und Wasservögeln.



Übertragung

Die Übertragung der Viren erfolgt durch Verzehr von infiziertem Geflügelfleisch, Körpersekrete der infizierten Vögel und ihren Kot[6,8]. Eine Einschleppung auch durch Zugvögel, durch (illegalen) Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten wird als wahrscheinlich angesehen[14]. Wichtig zu wissen ist, dass auch geimpftes Geflügel den Erreger weitergeben kann, auch, wenn es selbst nicht erkrankt [8].

Mensch

Enger Kontakt zu betroffenen Vögeln oder Verzehr von infizierten Geflügelprodukten gilt als wahrscheinlichste Ansteckungsquelle für den Menschen[1,2,7,9,14]. Dabei werden die Viren beispielsweise über die Atemwege (Staub) aufgenommen[6]. Die Vermehrung der Viren erfolgt beim Menschen im Respirationstrakt (obere Luftwege)[10]. Ob sich die jeweiligen Viren auch außerhalb davon vermehren können, scheint bisher unklar[10]. Beim Menschen wurden bisher ausgeschiedene Viren im Kot und der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) nachgewiesen[10].

Der Virenstamm H5N1 kann vom Geflügel auf den Menschen übertragen werden[3,5,9], insgesamt jedoch ist das Risiko einer Infektion für den Menschen eher gering[3,5,7,9]. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist recht unwahrscheinlich und scheint nicht abschließend belegt[2,7,9,10]. Bisher konnten zudem keine nachgewiesenen Fälle beobachtet werden, in denen der Mensch (oder andere Tierarten) durch infizierte Katzen angesteckt wurde[1,3,5,6,10,21,22,23]. Da die "Vogelgrippe-Viren" sich jedoch in der Vergangenheit als sehr variabel und anpassungsfähig erwiesen haben, ist nicht auszuschließen, dass es zukünftig zu einer Katze-Mensch-Übertragung kommen kann[3,22].

Katze

Eine tödlich verlaufende Infektion mit dem H5N1 Stamm konnte bisher bei Wildkatzen in zoologischen Gärten, Katzen in Südostasien, experimentell infizierten Katzen in Holland und bei drei freilaufenden Katzen in Deutschland (Rügen) nachgewiesen werden [1,3,11,21,22]. Der erste bestätigte Fall einer mit H5N1 infizierten Katze in Deutschland wurde 2006 – während eines dortigen "Vogelgrippe"-Ausbruchs beim Wildgeflügel – auf der Insel Rügen verzeichnet[17,21,22]. Insgesamt scheint jedoch das Ansteckungsrisiko für Katzen in Deutschland und Europa recht gering zu sein[3,5,10].

Die Katze infiziert sich durch Kontakt mit infizierten (Wasser-)Vögeln, ihrem Kot oder den Verzehr von betroffenem, rohem Geflügelfleisch[3,5,6,19,22,23]. Aber auch eine Katze-zu-Katze und Mensch-zu-Katze mit bestimmten Viren-Stämmen kann möglich sein[1,3,10,11,19,20,21,22]. Die Katze scheidet das Virus über den Darm aus, leidet aber – im Gegensatz zu Mensch und Geflügel – bei einer Infektion nicht an Durchfall [1,11]. Teilweise wurde eine Virusausscheidung bei der Katze aber auch über den Atemtrakt nachgewiesen[3]. Insgesamt gelten Speichel, Tränen, Blut, Urin und Kot als virushaltige Sekrete[3,10,11]. Die Katze scheidet – im Gegensatz zum Geflügel – nur geringe Virusmengen aus[1,10,11,19].

Die Katze kann die Viren auch ohne sichtbare Krankheitszeichen und ohne messbare Antikörperbildung in sich tragen und ausscheiden[3,23]. Die Virusausscheidung erfolgte bei experimentell infizierten Katzen ab dem 3-5 Tag nach Infektion und dauerte etwa für 7-14 Tage an[3,10].


Krankheitssymptome

Die Inkubationszeit (Infektion bis Auftreten erster Symptome) soll bei Geflügel wenige Stunden bis Tage dauern[1]. So ist es möglich, dass innerhalb weniger Tage nach der Infektion alle Tiere eines Geflügelbestandes versterben, wobei Hühner und Puten scheinbar weitaus häufiger und stärker betroffen sind als z.B. Gänse und Enten[1]. Symptome der "Vogelgrippe" beim Geflügel sind beispielsweise: hohes Fieber, Atemnot, Ausfluss aus Augen und Schnabel[1]. Aber auch struppiges Federkleid, zentralnervöse Störungen, schlechte Legeleistung und verformte Eier können auf eine Infektion hindeuten[1].

Mensch

Die Inkubationszeit beim Menschen beträgt 2-5, seltener bis zu 14 Tagen[1,7]. Es sind sowohl subklinische Verläufe (keine Symptome sind zu erkennen), als auch schwere Verläufe bekannt, die letztlich zu Lungenentzündungen und dem Tod des Patienten führen können[1,3,6,7]. In der Regel jedoch treten leichte bis schwere, grippeähnliche Symptome, Bindehautentzündungen, Fieber, Husten, Hals- und Bachschmerzen auf[1,3,6,7]. Auch Durchfall und Erbrechen sind häufig [1,3,6,7].

Katze

Die Inkubationszeit bei der Katze beträgt in der Regel zwischen 2 bis 5 Tagen[3,23]. Auch bei der Katze können sowohl subklinische als auch schwere Verläufe mit tödlichem Ausgang vorkommen[3], wobei der Tod dann bereits nach 2-7 Tagen eintreten kann[3,22]. Insgesamt scheint über den Krankheitsverlauf bei der Katze wenig bekannt[3,23]. Bekannt scheint jedoch zu sein, dass die Katze – im Gegensatz zu Mensch und Geflügel – keinen Durchfall zeigt, das "Vogelgrippe-Virus" jedoch auch ohne Symptome zu zeigen über den Darm ausscheiden kann [3,10]. Zeigt die Katze Symptome, so beziehen sich diese vor allem auf die Atemwege (z.B. Lunge), aber auch neurologische Symptome, hohes Fieber, Apathie, Nickhautvorfall und Bindehautentzündung (Konjunktivitis) sind möglich[1,3,5,11,22,23].


Diagnose

Besteht der Verdacht auf eine Infektion bei der Katze, ist sie Freigänger im betroffenen Gebiet und hatte Kontakt zu möglicherweise infizierten (Wasser-)Vögeln oder zeigt eine Katze im betroffenen Gebiet Anzeichen für eine Erkrankung der Atemwege, sollte selbstverständlich ein Tierarzt aufgesucht werden[1,10]. Dieser sollte auf die entsprechenden Umstände (Freigang, Sperrgebiet etc.) aufmerksam gemacht werden. Zur Diagnose sollte der Katze – eventuell unter Sedierung – eine Abstrichprobe aus Rachen, Nase oder dem Rektalbereich per Tupfer entnommen werden, welche (fachgerecht verpackt und verschickt) in einem Speziallabor untersucht wird[1,3,5,10,11].

Bei verdächtigen Katzen, die keine Symptome zeigen, scheint die Tupferprobe aus dem Rachenbereich am vielversprechendsten[10]. Schnelltestverfahren, die für den Menschen entwickelt wurden, eignen sich nicht, um das "Vogelgrippe-Virus" bei der Katze nachzuweisen [3]. Wird der Verdacht auf eine Infektion bei der Katze durch spezielle Labortests erhärtet, so stellt in Deutschland das Friedrich-Loeffler-Institut die endgültige Diagnose und gibt Hinweise zum weiteren Vorgehen[1].

Beim Menschen können Schnelltests angewandt werden, welche das "Vogelgrippe-Virus" erkennen[1,3,6,7]. Es werden dabei Speichelproben oder Abstriche aus Nase oder Rachenraum untersucht[1,3,6,7].


behördliche Sicherheitsmaßnahmen bei Verdacht oder Befall eines Geflügelbetriebs

Liegt der Verdacht auf "Vogelgrippe" in einem Geflügelbetrieb nahe oder ist ein Befall bestätigt, leitet die jeweilig zuständige Behörde umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein, um zu verhindern, dass sich das jeweilige Virus ausbreitet und betroffenes Geflügel bzw. deren "Erzeugnisse" in den Handel kommen. Generell gilt: Die Einfuhr von Geflügel und Geflügelprodukten (auch Federn) aus von hoch pathogenen Virenstämmen betroffenen Ländern ist verboten[10]. Je nachdem, ob der vermutete/gefundene Virusstamm als hoch oder niedrig pathogen eingestuft ist, können sich diese Maßnahmen unterscheiden. im folgenden Text soll vorrangig auf den Umgang mit hoch pathogenen Stämmen eingegangen werden.

bei Verdacht

Versterben mehr als 2-3% der gehaltenen Hühner und Puten (sind anfälliger) eines Betriebs bzw. mehr als 3mal so viele Enten oder Gänse (sind nicht so anfällig, scheiden Virus aber aus) wie üblich, verändern sich Legeleistung oder Gewicht erheblich, liegt ein Verdacht nahe und es müssen Untersuchungen auf das jeweilige Virus vorgenommen werden[12]. Die jeweiligen Untersuchungen werden durch die Behörde selbst bzw. durch ein durch sie beauftragtes Labor durchgeführt. Bei Verdacht auf einen Befall mit "Vogelgrippe" in einem Geflügelbetrieb leitet die zuständige Behörde sofort Untersuchungen ein und stellt den betroffenen Betrieb unter amtliche Überwachung[8].

Alle Personen verpflichtet, bei Betreten des Stalls Schutzkleidung zu tragen, welche anschließend entsprechend gereinigt, desinfiziert oder entsorgt werden muss, damit eine Ausbreitung des Virus verhindert wird[12]. Es werden Sperr- (3 km Radius) und Kontrollbereiche (10km Radius) rund um den betroffenen Betrieb eingerichtet[1,8]. In diesen Bereichen darf das gehaltene Geflügel nur in geschlossenen Ställen oder gegen Eindringen durch Wildvögel abgesicherte Bereiche gehalten werden ("Stallpflicht"[12]. Die Behörde informiert öffentlich über diese Schutz- und Überwachungszonen z.B. durch Schilder und die Medien (Presse, Fernsehen)[8].

Werden Tiere auch mit Zugang nach außen gehalten (Freilandhaltung o.Ä.), so hat eine routinemäßige, vierteljährliche Untersuchung auf hoch pathogene Virenstämme stattzufinden[12]. Alternativ können teilweise Hühner und Puten (ab einer gewissen Anzahl) als "Infektionsindikator" für einen Befall bei Enten und Gänsen dienen[12]. Die zuständigen Behörden können jedoch engmaschigere Kontrollen und auch Einsicht in die Ergebnisse der vorgenommenen Antikörpertests verlangen (von min. 15 Tiere pro bestand) [12]. Ebenso kann die Behörde auch die Untersuchungen von auf dem betroffenen Betrieb gehaltenen Schweinen und Katzen verlangen [12]. Jedes verendetet Tier aus Freilandhaltung muss auf hoch pathogene Virenstämme untersucht werden, die jeweiligen Testergebnisse müssen der Behörde vorgelegt werden[12]

Bei Verdacht auf eine Infektion wird die Tötung und anschließende unschädliche Beseitigung aller Tiere des Betriebs durch die zuständige Behörde angeordnet[8,12]. Ebenso werden Nachforschungen über die mögliche Quelle des Virus angestellt und darüber, wie lange das Virus mutmaßlich bereits im Bestand vorhanden ist[12]. Weiterhin sind Nachforschungen über mögliche Personen, Fahrzeuge, Futtermittel, Fleisch, Eier, tierische Nebenprodukte und Sonstiges anzustellen, welche möglicherweise Kontakt zum Infektionsherd hatten und das Virus weiter verbreiten könnten[8,12].

Der jeweilige Betreiber des Geflügelbetriebs ist verpflichtet, genau zu notieren, wie viele Tiere von welcher Art im Betrieb vorhanden sind, welche Tiere versterben, welche Personen/Fahrzeuge/Gegenstände möglicherweise dem Virus ausgesetzt waren[12]. Diese Liste ist täglich zu aktualisieren und auf Verlangen der Behörde vorzuzeigen[8]. Zudem müssen Desinfektionsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt und die jeweiligen verendeten Tiere ohne Kontakt zu anderen Tieren aufbewahrt werden bzw. nach Ausnahme-Erlaubnis der Behörde unschädlich beseitigt werden[8,12].

Geflügel, Eier, Nebenprodukte, Futtermittel, Einstreu, Arbeitsgeräte, Abfälle, Kot o.Ä. darf den Betrieb nicht mehr verlassen oder in den Betrieb eingebracht werden [8]. Diese Schutzmaßnahmen bei Verdacht dauern so lange an, bis die zuständige Behörde sich sicher ist, dass kein Befall vorliegt[8].

bei bestätigtem Verdacht / Befall

Ist eine Infektion mit hoch pathogenen Virenstämmen an einem Wildvogel oder in einem Geflügelbetrieb amtlich festgestellt, gelten Sperr- (3km Radius) und Überwachungszonen (10km Radius) rund um den betroffenen Betrieb weiterhin[1,8]. Darüber hinaus wird im Umkreis von 50km rund um die Fundstelle/den betroffenen Betrieb die Stallpflicht für Geflügel verordnet [12]. Die Behörde informiert die Bevölkerung über diese Schutz- und Überwachungszonen z.B. durch Schilder und die Medien (Presse, Fernsehen)[8].

Bei bestätigtem Verdacht wird jegliches Geflügel, alle Tierkörper, Eintagsküken und Eier unter amtlicher Aufsicht getötet und so entsorgt, dass eine Verschleppung des Virus ausgeschlossen ist[8]. Eier von infiziertem Geflügel, welche zwischen wahrscheinlicher Einschleppung des Virus und Bestätigung des Befalls aus dem betrieb gebracht wurden, werden unter amtliche Überwachung gestellt und genau untersucht[8]. Fleisch, welches zwischen wahrscheinlicher Einschleppung und Virusnachweis von geschlachteten Tieren gewonnen wurde, ist unschädlich zu beseitigen und zu entsorgen[8].

Geflügelfleisch und Nebenprodukte, Eier und Eintagsküken, welche innerhalb der Schutzzonen "produziert" wurden, dürfen diese nur zur unschädlichen Beseitigung verlassen und nicht in den Handel gelangen[8]. Eintagsküken dürfen nur mit einer Ausnahmegenehmigung ausgebracht werden, müssen aber im Empfängerbetrieb mindestens 21 Tage überwacht und von anderen Eiern und Tieren separat gehalten werden[8]. Eier dürfen nur dann außerhalb der Schutzzonen verbracht werden, wenn die Eltern-Tiere nachweislich virusfrei sind[8]. Weiterhin sind sie zu desinfizieren und so zu kennzeichnen, dass ihre Herkunft jederzeit ermittelbar bleibt[8].

Diese Schutzmaßnahmen in der Sperrzone dauern mindestens 21 Tage nach Abschluss er ersten Reinigung und Desinfektion des Betriebs, sowie eine Überprüfung durch die zuständige Behörde, an[1,8].

Geflügel und Nebenprodukte, Eier und Eintagsküken aus der Überwachungszone rund um einen bestätigten Ausbruch dürfen nur mit behördlicher Genehmigung verbracht werden[8]. Werden innerhalb der Überwachungszone Tiere krank, versterben oder sind sonstige Krankheitsanzeichen zu erkennen, ist die zuständige Behörde zu verständigen, welche dann Untersuchungen einleitet[8]. Die Dauer der Maßnahmen beträgt mindestens 30 tage nach Abschluss von Grobreinigung und Desinfektion des Betriebs in der Überwachungszone [1,8].


behördliche Sicherheitsmaßnahmen bei Verdacht oder Befall eines Schlachthofs

Liegt in einem Schlachthof der Verdacht auf einen Befall mit hoch pathogenen "Vogelgrippe-Viren" nahe, muss der entsprechende Herkunftsbetrieb des Fleischs untersucht werden[8]. Jegliches im Schlachthof befindliche Geflügel muss schnellstmöglich geschlachtet und/oder beseitigt werden[8]. Fleisch und alle anderen Erzeugnisse werden unter Überwachung gestellt und untersucht[8]. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Infektion, muss alles unschädlich beseitigt werden. Danach hat eine Reinigung und Desinfektion des Schlachthofs, der Fahrzeuge und Gerätschaften stattzufinden[8]. Erst 24 Stunden nach Abschluss der Desinfektion darf der Betrieb wieder aufgenommen werden[8].


sinnvolle private Sicherheitsmaßnahmen

Sind in der eigenen Umgebung keine Verdachtsfälle und kein Befall bekannt, kann die Katze ihren Freigang ganz normal genießen. Es sind auch keine sonstigen Sicherheitsmaßnahmen für den Halter notwendig.

Wird durch die zuständige Behörde ein Verdacht/Befall öffentlich gemacht und Sperr- bzw. Überwachungszonen eingerichtet, sollten sich Freigänger innerhalb der Bereiche im Haus behalten werden[10]. Verendete oder tote Vögel aus diesen Gebieten sollten – wenn überhaupt – nur mit Handschuhen angefasst oder transportiert werden[10]. Die zuständige Behörde ist bei solchen Fällen zu kontaktieren und übernimmt in der Regel die unschädliche Beseitigung solcher Tiere.

Erkrankt die Katze aus den betroffenen Gebieten, hat Freigang und/oder zeigt Atemwegsbeschwerden, Nickhautvorfall und/oder neurologische Störungen, sollte sie einem Tierarzt vorgestellt und getrennt von den anderen Katzen im Haushalt gehalten werden[1,3,5,10]. Der Tierarzt sollte auf die besonderen Umstände aufmerksam gemacht werden[10]. Besteht der Verdacht oder gar ein Befall, sollten Näpfe, Toiletten und andere – möglicherweise – betroffene Gegenstände mit einfachem Haushaltsreiniger oder -desinfektionsmittel gesäubert werden[1,3,5,10]. Der Halter sollte sich die Hände nach Kontakt mit der Katze mit Seife waschen und seine Kleidung ganz normal waschen[1,3,5,10]


Landen die notgeschlachteten Tiere nun im Tierfutter?

Nein. Solche Tiere, die zur Bekämpfung einer Seuche getötet werden, landen in "Kategorie 2" der "nicht für den menschlichen Verzehr zugelassenenen tierischen Nebenprodukte" [13]. Die notgeschlachteten Tiere werden so beseitigt, dass sie nicht mit anderem, nicht infizierten Material in Berührung kommen (umfangreiche Überwachung!) und später verbrannt, zu Dünger verarbeitet oder (nach umfangreicher Verarbeitung) zur Einmischung in Medizinprodukten, Pharmazeutika oder Kosmetika eingesetzt [13]. Fleisch, dass zur Verwendung in Tierfutter freigegeben ist, gehört zur Kategorie 3 und muss frei von ansteckenden Krankheiten für Mensch und Tier sein [13].



Therapie?

Für die Katze ist bisher keine erfolgversprechende Therapie bekannt [3,11]. Menschliche Patienten werden symptomatisch behandelt und erhalten Medikamente, die die Virusvermehrung vermindern[6].



Vorbeugung?

Eine Impfung gegen die Viren der "Vogelgrippe" für Geflügel ist in der EU teilweise nur in Ausnahmefällen erlaubt und als Prävention nicht zugelassen [8,10,11,16]. Für den Mensch ist derzeit kein Impfstoff auf dem Markt, die normale "Grippeimpfung" schützt nicht vor dem H5N1-Virus[6,10]. Obwohl scheinbar von 2006 bis 2009 an einem Impfstoff für die Katze geforscht wurde [15], ist auch für sie derzeit kein erfolgversprechender Impfstoff auf dem Markt[1,3,5,10,11]. Jener Impfstoff, der für Geflügel zugelassen ist, sollte aufgrund zu erwartender (lokaler) Unverträglichkeiten gegen das enthaltene Paraffinöl nicht für Katzen eingesetzt werden [11].

Als vorbeugende Maßnahmen werden offiziell die Vermeidung von Kontakt zu infiziertem Geflügel und rohem Geflügelfleisch empfohlen[5,10] (siehe "Was ist mit roh gefütterten Katzen?"). Eine einfache Reinigung oder Desinfektion mit handelsüblichen Reinigern/Desinfektionsmitteln und das normale Waschen von Textilien soll ausreichend sein, um das Virus zu stoppen[1,11].





Was ist mit Freigängern?

Es ist für die Katze und den Hund möglich, sich durch den Kontakt oder das Fressen infizierter Vögel und ihres Kots mit den Viren der "Vogelgrippe" anzustecken, dazu sind allerdings große Virusmengen erforderlich [1,3,8,10,14]. Es kann also durchaus Sinn machen, in Zeiten, in denen die "Geflügelpest" grassiert, ein Augenmerk auf kranke oder verendete (Wasser-)Vögel in der Umgebung zu haben und die Katze gegebenenfalls im Haus bzw. den Hund an der Leine zu behalten, wenn solche Fälle verstärkt auftreten. Treten solche Fälle in der Umgebung nicht auf, ist Freigang für die Katze weiterhin unproblematisch [6]. Wichtig zu wissen ist, dass vor allem Wasservögel (auch versteckt) infiziert sein können und Singvögel (auf welche sich die meisten Katzen "spezialisieren") scheinbar in Deutschland bisher nicht von H5N1 betroffen sind[1,6,14]. Das Risiko für Freigänger scheint also insgesamt gering.

Ist der zuständigen Behörde einen Verdacht oder einen bestätigten Fall von "Vogelgrippe" bekannt, werden um die Fundstelle entsprechende Sperr- und Beobachtungsbereiche eingerichtet, welche durch öffentliche Hinweise bekannt gegeben werden [1,8]. In diesen Bereichen dürfen sich freilaufende Katzen und unangeleinte Hunde mindestens 21 Tage lang nicht bewegen [1,3,6,10]. Genehmigte Ausnahmen betreffen nur das Beobachtungsgebiet, jedoch nicht den Sperrbezirk (3km Radius um Fundstelle des infizierten Tiers) [1]. Bei Zuwiderhandlungen kann eine Geldstrafe von bis zu 25.000€ für den Halter verhängt und Katze oder Hund abgeschossen werden [10]. Gebiete außerhalb dieser Zonen gelten als sicher.



Was ist mit Wohnungskatzen?

Wohnungskatzen – auch jene, die auf den Balkon oder in den eingezäunten Garten dürfen – sind noch weniger gefährdet als Freigänger. Sie haben in der Regel keinen Kontakt zu Wasservögeln (und ihrem Kot), können sich dort also nicht anstecken. Die Übertragung der "Vogelgrippe-Viren" über Schuhe, Kleidung und Gegenstände scheint unwahrscheinlich, da die Viren in der Umgebung und einfachen Reinigungs- bzw. Desinfektionsmitteln gegenüber recht labil sind und erst eine große aufgenommene Virusmenge zu Infektionen bei der Katze führt[1,11,14]. Zwar scheint eine Katze-zu-Katze-Übertragung theoretisch möglich, jedoch scheint sie ebenso unwahrscheinlich bzw. wenig verbreitet[1,3,10,11,19,20,21,22].



Geht von Fertigfutter eine Gefahr aus?

Das Risiko, sich über Fertigfutter (mit Geflügel) mit den Viren der "Vogelgrippe" anzustecken geht für die Katze gegen Null. Einerseits wird durch die zuständige Behörde dafür Sorge getragen, dass infiziertes Material nicht in den Handel kommt, sondern stattdessen "unschädlich beseitigt" – also z.B. verbrannt – wird[8,13]. Andererseits muss Fleisch, welches für die Verarbeitung in Tierfutter zugelassen ist, frei von ansteckenden Krankheiten für Tier und Mensch sein [13]. Letztlich sorgt auch das Kochen des Fertigfutters für das Absterben der entsprechenden Viren [1,4,6,18].



Was ist mit roh gefütterten Katzen?

Fest steht, dass sowohl Geflügelfleisch, als auch Eier und Küken mit den entsprechenden Viren infiziert sein können und die Katze sich dadurch mit "Vogelgrippe" anstecken kann [1,10]. Fest steht auch, dass Einfrieren diese Viren nicht inaktiviert und nicht abtötet [1]. So wird durch verschiedene Quellen davon abgeraten, rohes Geflügelfleisch an die Katze zu verfüttern [5,10].

Allerdings wird durch die Behörden sicher gestellt, dass infiziertes Fleisch, Eier und Küken nicht in den Handel gelangen [6]. Auch Fleisch und Nebenerzeugnisse, die nicht für den menschlichen Verzehr, dafür aber zur Verwendung in Heimtiertier zugelassen sind, muss frei von ansteckenden Krankheiten für Mensch und Tier sein [13]. Insgesamt wird davon gesprochen, dass die Gefahr einer Krankheitsübertragung durch Geflügelfleisch, Eier, aber auch Fisch und Muscheln sehr gering ist [1,18]. Zwar scheint die Katze empfänglicher für die Viren der "Vogelgrippe" zu sein als der Mensch [], dennoch scheint insgesamt eine Ansteckung über die Rohfütterung unwahrscheinlich. Nicht zuletzt, weil die Katze große Mengen des Virus aufnehmen müsste, um krank zu werden[14].



Welches Ansteckungsrisiko besteht für mich als Mensch?

Der Virenstamm H5N1 kann vom Geflügel auf den Menschen übertragen werden[3,5,9,10]. So wurden bis Oktober 2016 weltweit offiziell etwa 850 Erkrankungsfälle – vor allem in Asien – registriert, bei einer Sterblichkeitsrate von etwa 60%[6,7,10,14]. Seit 2013 soll auch der Virenstamm H7N9 für etwa 300 Erkrankte in China verantwortlich sein. Etwa 20% von ihnen starben[7].

Generell jedoch ist zu sagen, dass, obwohl zwischen 2014-2016 verschiedene Virenstämme (hoch pathogene und niedrig pathogene) bei Wildvögeln und Geflügel aufgetreten sind, keine Krankheitsfälle bei Menschen innerhalb der EU beobachtet werden konnten[7,9]. Das Risiko einer Infektion für den Menschen wird innerhalb der EU als eher gering eingestuft[3,5,7,9]. Übertragung auf den Menschen findet vor allem bei sehr engem Kontakt mit infiziertem Geflügel statt. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem eine Katze einen Mensch angesteckt hätte, wo umgekehrt eine Ansteckung Mensch-Katze mit speziellen Virenstämmen der Influenza möglich zu sein scheint[10,11]. Auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch scheint theoretisch möglich, wenn das Risiko jedoch als eher gering einzustufen ist[7,10]. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass beide Übertragungswege zukünftig an Bedeutung gewinnen.

Das Ansteckungsrisiko durch Lebensmittel wie Geflügelfleisch, Eier, Fisch und Muscheln wird als gering eingestuft[1,18]. Obwohl infizierte Lebensmittel in der EU nicht in den Handel gelangen dürfen [6], wird als Sicherheitsmaßnahme dennoch empfohlen, die entsprechenden Lebensmittel mindestens 10 Minuten lang bei 70Grad durchzugaren und sie von anderen Lebensmitteln getrennt aufzubewahren[4,6,18]




Fazit?

Es ist sowohl für den Mensch als auch für die Katze theoretisch möglich, sich mit "Vogelgrippe" bzw. deren schwer krankmachenden Virenstämmen zu infizieren und daran zu sterben. Das Risiko in Deutschland bzw. der EU scheint jedoch aktuell für beide recht gering. Wichtig für Freigängerhalter ist, dass sie auf behördliche Bekanntmachungen achten und ihre Tiere in Sperr- und Überwachungszonen im Haus behalten sollten. Zwar scheint auch hier das Ansteckungsrisiko für die Katze nicht extrem hoch, aber da einerseits frei herumlaufende Katzen innerhalb dieser Bereiche abgeschossen werden dürfen und es für die Katze bisher keinerlei Vorbeugung oder Therapie gegen eine Ansteckung gibt, kann der "Hausarrest" sinnvoll sein. Wohnungskatzen – auch roh gefütterte – haben nochmal ein geringeres Risiko zu erkranken.







Quellenangaben

[1] "Klassische Geflügelpest (Hochpathogene Form der Aviären Influenza) – Leitlinien zum richtigen Umgang mit der Tierseuche": www.landestieraerztekammer-mv.de (.pdf-Download)
[2] "Das RKI zu Ausbrüchen von hochpathogener aviärer Influenza A(H5N8) bei Geflügel und Wildvögeln": www.rki.de
[3] "Untersuchungen zum Vorkommen aviärer Influenza-A-Viren bei Freiläuferkatzen in Gebieten mit Auftreten hochpathogener aviärer Influenza A H5N1 bei Wildvögeln": edoc.ub.uni-muenchen.de (.pdf-Download)
[4] "Aktueller Vogelgrippe-Ausbruch: Virusübertragung (H5N8) durch den Verzehr von Geflügelfleisch und Geflügelfleischprodukten unwahrscheinlich": www.bfr.bund.de (.pdf-Download)
[5] "Aviäre Influenza bei Katzen": www.abcdcatsvets.org (.pdf-Download)
[6] "Vogelgrippe / aviäre Influenza": www.nlga.niedersachsen.de
[7] "Antworten des Robert Koch-Instituts auf häufig gestellte Fragen zur Vogelgrippe": www.rki.de
[8] " RICHTLINIE 2005/94/EG DES RATES vom 20. Dezember 2005 mit Gemeinschaftsmaßnahmen zur Bekämpfung der Aviären Influenza und zur Aufhebung der Richtlinie 92/40/EWG": eur-lex.europa.eu
[9] "Avian influenza in humans ": ecdc.europa.eu
[10] "Infektionskrankheiten der Katze", Hartmann/Hein, 2008


[11] "Praxisleitfaden Hund und Katze", Yin/Nolte, 3. Auflage 2014
[12] "Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung)" 1. Auflage 2007
[13] "Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte": www.bvl.bund.de
[14] "Antworten auf Fragen zur hochpathogenen Aviären Influenza": www.kreis-kleve.de (.pdf-Download)
[15] "Forschungsprojekt: Impfstoffentwicklung zum Schutz von Katzen gegen die aviäre Influenza": www.lgl.bayern.de
[16] "Aviäre Influenza / Geflügelpest ": www.vetion.de
[17] "Vogelgrippe: Erste Katze infiziert": www.scinexx.de
[18] "Geht von Muscheln und Fischen ein Infektionsrisiko bezüglich aviärer Influenza-A-Viren (H5N1) für den Menschen aus?": www.bfr.bund.de (.pdf-Download)
[19] "Avian Influenza H5N1 in Naturally Infected Domestic Cat": wwwnc.cdc.gov (.pdf-Download)
[20] "Avian H5N1 Influenza in Cats": citeseerx.ist.psu.edu (.pdf-Download)


[21] "H5N1 avian influenza in domestic cats": www.who.int
[22] "Influenza virus infection in cats": www.abcdcatsvets.org
[23] "Avian Influenza in Companion Animals": www.avma.org
[24] "Vogelgrippe: Hier gilt die Stallpflicht": www.agrarheute.com
[25] "Hochpathogene Variante H5N8 bei Wildvogel in Peine entdeckt ": www.agrarheute.com

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  1. Danke für die tolle Recherche und den informativen Bericht!
    Liebe Grüße aus Bonn

  2. Toller Bericht! Danke!

  3. Sehr sehr interessanter Bericht. Ich hatte mir gerade in den letzten Tage gefragt ob Ansteckungsgefahr drohen würde beim Fertigfutter.
    Vielen Dank

  4. Danke , tolle Erklärungen , die auch beruhigen

  5. Danke für die Recherche und den Bericht. Hilft enorm weiter. LG aus HH

  6. Vielen Dank für die ausführliche Schilderung und das Aufmerksammachung. Es war sehr lehrreich.

  7. Sehr informativ, gerade weil man über die öffentlichen Stellen bzgl. Katzen eher weniger in Erfahrung bringen kann. Unsere beiden Stubentiger bekommen erstmal Hausarrest, besser ist das. Danke und LG aus Bayern

  8. Juhu. Danke für die ausführlichen Infos!! Zwei Rückfragen: ich musste meine Katze mit gekochtem Hühnchen füttern, weil sie Magen-Darm-Beschwerden hatte. Muss ich mir irgendwelche Gedanken machen bzgl einer möglichen Ansteckung? Darüber hinaus hat mich diese Notschlachtungsinfo verwirrt, dass Tiere in Medikamenten, Kosmetika landen. Äh wäre das nicht widersprüchlich und beunruhigt mich?

    • Huhu Schenni! Wie im Artikel steht, geht das Virus beim Kochen „kaputt“ – es ist also egal, ob ein Futterhersteller Fertigfutter oder du Fleisch kochst: selbst, wenn das Fleisch infiziert wäre (was mehr als unwahrscheinlich ist) wäre es nach dem Kochen unbedenklich.

      Was die Verarbeitung in Medikamenten und Kosmetika angeht: da kommen keine ganzen Tiere rein, sondern nur stark verarbeitete Rohstoffe, die aus Tierteilen gewonnen werden. Auch hier macht die Verarbeitung das Ganze unbedenklich.

  9. Wir haben unsere Katze vor etwa 5 1/2 Jahren von den Hausvoreigentümern übernommen. Sie wird jetzt 15 Jahre alt und ist ein absoluter Freigänger. Anfassen lässt sie sich überhaupt nicht, somit sind Tierarztbesuche nicht drin. Wenn sie eine Zeit lang im Haus sein muss, randaliert sie und sie muss dann raus. Drin lassen wäre der absolute Horror – sowohl für uns, als auch für sie. Bislang ist ja noch keine Warnung ausgegeben, aber das will ja nichts heißen. Vllt. hat jemand eine eben-solche Katze und kann uns Tipps geben.

  10. Wie soll ich nur einen Freigänger ins Haus sperren? Er spielt total verrückt.Wer hat Tipps für uns?

    • Huhu Kathrin!
      Sicherlich gibts da einige Tipps, letztlich kennst aber du deine Katzen am besten und weisst, womit du sie "ablenken" kannst. Ich persönlich würde wohl eine Armada an Intelligenzspielzeug, Aktivspielzeug, möglich viele verschiedene Spiele und viel Abwechslung anbieten. Auch ein freigeräumter, gemütlicher Fensterplatz kann zusätzlich vielleicht das Fernweh etwas erleichtern.

  11. Moin moin liebes team!
    Ich habe gehört das nach 15 tagen, ab bekannt werden, die Katzen wieder freigelassen werden dürfen, in einem Beobachtungsgebiet? Was ist daran? Meine eine Katze macht absolutest Protest pinkeln und ich kann solangsam nicht mehr gegen an putzen?

    • Huhu Svenja!
      Wie im Artikel steht, gibt es eine gewisse Zeit, wo die Entwicklungen im entsprechenden Gebiet beobachtet werden. Das kann unterschiedlich lang dauern, je nachdem, ob sich der Verdacht bestätigt oder nicht. Es wird dann in der Regel öffentlich bekannt gegeben, wann die Gebiete wieder freigegeben werden. Alles zusammen dauert oft weitaus länger als nur 15 Tage.

      Liebe Grüße
      Miriam

  12. Hallo Miriam,
    auch wenn wir einigen Wochen haarscharf außerhalb des Beobachtungsgebietes lagen, so habe ich mich doch gefragt, wie das mit der Vogelfütterung und auch der Gefahr für Katzen ist. da wurden Katzen aber nur in Bezug auf Hausarrest erwähnt. Wieder mal ein toller Beitrag von Dir, den ich jetzt sogleich unter dem Post über Vogelfütterung bei Vogelgrippe auf unserem Gartenblog verlinken werde.
    LG Silke

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