25.April 2014 10:39 Uhr Meinung & Tipps 2

Tasso-Tipp: Umgang mit aufgefundenen verletzten Haustieren

Lesezeit ca.: 1 minute, 42 Sek.

Manche von uns Dosis haben bereits die Erfahrung gemacht, ein verletztes Fundtier aufgegriffen zu haben. Viele von uns sind aber unsicher, wie in so einem Fall zu verfahren ist. Natürlich ist es angebracht, das Tier bei größeren Verletzungen direkt zum Tierarzt oder in die Tierklinik zu bringen.

Normalerweise ist es gesetzlich so geregelt, dass die Kommunen die Kosten für verletzte Fundtiere übernehmen müssen und die Behandlung eines solchen Tieres beim Tierarzt für den Finder kostenlos ist. Das stellt oftmals auch sicher, dass die Tiere überhaupt behandelt werden, denn leider würde wohl eine teure Tierarztrechnung so manchen Finder davon abhalten, dem Tier zeitnahe Behandlung zukommen zu lassen. Damit aber die Kommune die Behandlungskosten übernimmt (übernehmen muss), sollte vor der Behandlung beim Tierarzt eine Fundmeldung erfolgen. So ist sicher gestellt, dass die Kosten übernommen werden. Man hört ja allerhand, dass sich die klammen Kommunen vor "ungerechtfertigten" Forderungen schützen möchten.

Es ist also wichtig, das verletzte Tier auch offiziell als Fundtier bei der Stadt oder Gemeinde anzumelden, bevor der Tierarzt "Hand anlegt". Oftmals ist das aber ein wenig kniffelig, weil gerade keine Bürozeiten sind oder man mit der unnötigen Telefoniererei keine Zeit verlieren möchte. Nachts kann man beispielsweise einfach die Polizei per Telefon über den Fund informieren. Tagsüber kann man auch das Ordnungsamt anrufen.

TASSO gibt den Tipp, einfach eine Begleitperson um das nötige Telefonat zu bitten. Hier könnt ihr den TASSO-Tipp nachlesen.

Als kleiner Rat von mir nebenher: Bitte seid im Umgang mit verletzten Tieren vorsichtig: Die Panik, der Schmerz und der große Stress können so manche ungeahnte Reaktion auslösen – Kratzen und Beißen inklusive. Zieht – wenn möglich – Handschuhe an und wickelt das Tier in eine Decke, Jacke oder ein Handtuch. Und bitte: geht/fahrt an einem verletzten Tier nicht einfach vorbei! Solltet ihr selbst nicht helfen können/wollen, so ruft wenigstens die Tierrettung (oft auch über die örtliche Feuerwehr zu erreichen) oder das Tierheim an.

1832vor über einem Jahr

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Über Miriam


Miriam ist 34 Jahre alt und lebt seit 16 Jahren mit Katzen zusammen. Vor acht Jahren begann sie, ihr Wissen über artgerechte Katzenhaltung durch die Recherche in verschiedenster Fach-Lektüre zu erweitern. Mit jeder Menge Neugier und (Galgen-)Humor teilt sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Interessierten. Nebenbei hat sie bereits ein Buch veröffentlicht, gibt Seminare zur Rohfütterung und hält Vorträge über verschiedene Aspekte der artgerechten Katzenhaltung.

Himbeeren und Sushi machen ihr das Leben mit ihren drei pelzigen Sklaventreiberinnen erträglicher.


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bisher wurden 2 Kommentare zum Artikel geschrieben:

  1. Liebe Miriam,

    der TASSO-Link im Text funktioniert nicht mehr…da du ja gerade sowieso beim “blog-putzen” bist :).

    Liebe Grüße,
    Viviane

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