Veröffentlicht: 12.Februar 2014 um 12:00 Uhr - vor 4 Monaten aktualisiert

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Große Aufregung um Giraffe Marius

Giraffe

Momentan herrscht eine regelrechte Protestwelle gegen die Tötung und Verfütterung einer jungen Giraffe im Kopenhagener Zoo. Was war passiert?: Marius, eine 18 Monate alte Giraffe war am Sonntag durch ein Bolzenschuss-gerät getötet, anschließend vor Publikum zerteilt und an die Löwen des Zoos verfüttert worden.

Die Proteste sind meiner Meinung nach zu großen Teilen unsachlich und zeigen eine fehlende sachliche Auseinandersetzung und eine romantisierte Vorstellung von Artenschutz und der Natur. Nur wenige Protest-Argumente kann ich wirklich nachvollziehen. Mittlerweile hat sich daraus ein regelrechter Massen-Hass entwickelt, der auch vor unangemessenen Reaktionen wie Morddrohungen und Beleidigungen gegen den Zoo-direktor nicht halt macht.

Dabei kann und sollte man solche Aktionen nicht mit schwarz/weiss-Denken angehen, sondern auch mal hinter die Boulevard-Pressen-Fassade und Stammtisch-Parolen schauen. Ich möchte euch meine Gründe erklären, warum ich mit der allgemeinen Meinung nicht konform gehe.

Ich denke, ein solcher Artikel passt ganz gut in einen Katzenblog, besonders, wenn er auch über die artgerechte Rohfütterung von Katzen aufklärt und spricht. Denn meiner Meinung nach ist der Protest, der derzeit hohe Wellen schlägt auch ebenso umzusetzen auf die Unwahrheiten und Vorurteile bezüglich der Fleischernährung von Katzen.

Auch hier wird oft die Verfütterung von "Fleisch mit Gesicht" moniert, während andere Katzenhalter Dosen öffnen und dabei nur zu gerne vergessen, dass das enthaltene Fleisch genauso früher mal ein Gesicht und ein Leben hatte.

Zunächst einmal steht für mich außer Frage, dass Fleischfresser wie Löwen, Tiger und auch Hauskatzen nunmal mit Fleisch gefüttert werden müssen. Die große Heuchelei der Massen zeigt sich für mich in diesem Fall deutlich: ein süßes Giraffenbaby das einen Namen hat, darf nicht zur Fleischgewinnung getötet werden. Gesichtslose Rinder, Schweine und Hühner jedoch schon – die hat man ja nicht ins Herz geschlossen.

Aber Marius war doch gesund!

Auch die Nutztiere, die sonst zu unserer Ernährung oder der der Löwen und Tiger im Zoo geschlachtet und zerteilt werden, sind gesund und sicherlich nicht von der Natur dazu "gemacht", als Steak auf unserem Teller zu enden. Dass Marius also gesund war, ist für mich kein Argument gegen eine Tötung und Verfütterung. Nicht auszudenken, wenn herauskommt, dass kranke Tiere an uns oder die niedlichen Tiger im Zoo verfüttert würden.

Für mich sind weder Rinder, Schweine, Hühner, noch Giraffen oder Gazellen weniger Wert. Fleisch ist Fleisch. Wenn man sich darüber aufregt, dass Tiere zur Fleischgewinnung sterben, dann sollte man entweder Veganer werden oder ganz den Mund halten. Sich aber über die Tötung einer gesunden Giraffe aufzuregen und dabei genüsslich einen Burger vom gesunden (?) Rind aus der Massentierhaltung zu verspeisen ist für mich eine widerliche Art von Scheinheiligkeit.

Aber er hätte doch verkauft statt getötet werden können

Viele Menschen regen sich darüber auf, dass Marius die Giraffe nicht hätte sterben, sondern nur an einen anderen Zoo verkauft werden müssen. Dazu muss man sagen, dass viele Giraffen-Arten vom Aussterben bedroht sind und durch spezielle Zucht-Programme in Zoos geschützt werden sollen. So auch im Kopenhagener Zoo. Diese Zucht-Programme allerdings gehen mit strengen Auflagen einher.

Da kann ein Zuchtbulle wie Marius es hätte werden können nicht einfach an einen x-beliebigen Zoo oder Privathalter verkauft werden. Das entspricht weder den Regelungen des Artenschutzprogramms, noch dem gesunden Menschenverstand. Wenn man weder nachvollziehen kann, wie die Tiere gehalten werden, wie sie die Giraffenpopulation erweitern oder nicht, ist dem Artenschutz nicht gedient. Wenn man sich die Tiere einfach munter drauflos vermehren lässt, kann man das mit dem Artschutz-Programm auch gleich ganz lassen.

Wir Menschen sind nunmal Schuld, dass es solche Programme überhaupt geben muss. Dass da auch einmal unschöne Entscheidungen getroffen werden müssen, gehört dazu. Nur, dass diese Entscheidung in dem Fall öffentlich klar und unmissverständlich kommuniziert und nach außen getragen wurde. Es ist ebenso scheinheilig wie naiv zu glauben, Marius sei das einzige getötete Tier, dass wegen solch banalen Gründen zum Tode verurteilt wurde. Es geschieht öfter als man denkt, allerdings hinter verschlossenen Tieren, weil die Verantwortlichen Angst vor der Reaktion des Publikums haben.

Um Inzucht zu vermeiden wäre eine Kastration ratsamer gewesen

Auch dieses Argument wird oft angeführt. Dagegen sprechen gleich zwei Argumente: Zum Einen ist die Kastration eines Giraffenbullen sicherlich nicht besonders einfach und mit vielen Komplikationen verbunden. Wer schon einmal die Kastration eines männlichen Pferdes gesehen hat, weiss, warum – die Narkose und der Eingriff ist bei solch langbeinigen Tieren nicht einfach. Erstens ist das Narkoserisiko höher und zweitens ist die Gefahr von Knochenbrüchen, sollte das Tier während der Sedierung stürzen, sehr hoch. Wäre Marius also kastriert und dabei verletzt und getötet worden, wärs auch nicht recht und das Geschrei groß.

Zum Anderen spricht ein logisches Argument gegen die Kastration des Giraffenbullen: er hätte einem Tier, das das Artenschutzprogramm weiterbringt, den Platz weggenommen. Es mag Vielen nicht passen, wenn man so etwas laut ausspricht, aber es ist Realität. Was wäre denn, wenn überall kastrierte Giraffenbullen und -kühe herumstünden, mit denen man nicht züchten kann? Die Menschen würden sich fragen: "Was nützt ein Artenschutzprogramm, dass keinen Nachwuchs hervorbringt?" Wäre wohl also auch nicht richtig gewesen!

Die Zerteilung vor Publikum ist ja pervers!

Die öffentliche Zerteilung von Marius fand vor Publikum statt. Und das nicht – wie in vielen Boulevard-Blättern behauptet – unangekündigt, sondern im Gegenteil als ein Termin, den viele Menschen (auch Eltern mit Kindern) freiwillig wahrnahmen. Es wurde also niemand, der dort stand, mit den Bildern einfach überrascht. Nein, alle Zuschauer haben diesen Termin bewusst wahrgenommen. Aus Neugier, Wissbegierigkeit, Sensationslust – wer weiss.

Fakt ist doch, dass es heutzutage kaum Menschen (vor allem Kinder) gibt, die überhaupt wissen, woher Fleisch stammt. Wie es aussieht, wenn es nicht schon tagelang im Supermarktregal liegt. Wie die Anatomie eines so exotischen Tieres wie einer Giraffe ist. Dieser Termin war also vor allem zur Aufklärung und zur Sensibilisierung mit dem Thema "Fleischgenuss" gedacht. Wenn jeder das Tier selber schlachten müsste, das er isst oder wenigstens bei der Schlachtung zusehen müsste, gäbe es keine Massentierhaltung und Verschwendung von Fleisch mehr, da bin ich sicher!

Und es gäbe auch keine Aussagen mehr wie "Das Fleisch wächst im Supermarkt" oder "Mama, warum ist die Kuh nicht lila?".

Die Tötung war brutal

Marius wurde durch ein Bolzenschuss-Gerät getötet – schnell und weitestgehend schmerzlos. Eine Art und Weise, wie Rinder und Schweine in Deutschland zu Tausenden jeden Tag sterben. Jemand, der sich über diese Art der Tötung aufregt, denkt wohl auch, Nutztiere werden in Schlachthöfen totgestreichelt. Oder er ist der Ansicht, dass Giraffen mehr Wert seien als Rinder und Schafe – mit denen kann mans ja machen. Giraffen sind ja auch süßer und Marius hatte ja auch schon einen Namen, das Rind vom Schlachter nebenan nicht. Und unpersönliche Objekte kann man ja ruhig töten, oder? Die Frage, die dabei bleibt ist: "Wie können solche Menschen Bärchenwurst essen?" – denn die hat ja schließlich auch ein Gesicht, ein Süßes dazu obendrein.

Warum wurde keine Geburtenkontrolle vollzogen?

Das ist der einzige Punkt, dem ich mich anschließen kann. Auch, wenn ich nicht der Meinung bin, Giraffenfleisch wäre anders oder besonderer als Rinderfleisch, so war Marius Geburt, Aufzucht und Tod doch nicht sinnig, sogar recht undurchdacht. Die PR-Abteilung des Kopenhagener Zoos hätte mit solchen Reaktionen rechnen müssen. Die Pfleger hätten für Geburtenkontrolle sorgen können. Denn auch diese sollte Bestandteil eines guten, zielführenden Zuchtprogramms sein!

Warum kochen die Emotionen so hoch?

Meiner Meinung nach sind die zahlreichen extremen Reaktionen auf die Tötung von Marius vor allem Ergebnis eines widersinnigen Verhältnisses zur Natur, zu ihren Lebewesen und zum eigenen Konsumverhalten. Zugegeben, ich esse auch Fleisch, weil es mir schmeckt. Und ich kann aufgrund von Geldmangel eben nicht beim Schlachter von nebenan glückliche Kühe kaufen gehen. Das geht sicher Vielen so. Bio-Produkten traue ich nicht über den Weg und kaufe mein Fleisch auch aus dem Supermarkt. Aber ich mache mir keine Illusionen, wie die Tiere vorher gelebt haben, wie sie gestorben sind und dass der allgemeine Fleischkonsum mittlerweile perverse Züge angenommen hat.

Ich verschließe nicht die Augen vor der Realität, mir macht es keinen Unterschied, ob süße Kälbchen oder alte, schwächliche Rinder sterben müssen. Für mich sind sie alle gleich viel Wert. Ich mache auch keinen Unterschied, ob ich das Tier gekannt habe, das auf meinem Teller landet. Denn die Giraffe mit Namen hat genauso viel oder wenig auf meinem Teller verloren wie das Schwein, das mit 20 anderen in einem beengten Käfig gehalten wurde.

Dass auch ich kein Schwein schlachten könnte, steht außer Frage. Und auch heute noch bereitet mir der Gedanke, Eintagsküken an meine Miezen zu verfüttern Gruselschauer. Das liegt aber nicht daran, dass ich denke, etwas ist süßer oder weil es mit mit eigenen Augen anschaut, sondern schlicht und ergreifend, weil ich es nicht gewohnt bin. Ich für meinen Teil kann mich nicht über die Tötung von "Tieren mit Gesicht" aufregen und mich dabei später meinem Steak zum Mittagsessen zuwenden. Für mich ist das scheinheilig und zu kurz gedacht: Leben ist Leben und Tod ist Tod, egal, woher das Fleisch stammt.

Ebenso verhält es sich für mich für Menschen, die Katzenfutter in Dosen füttern und sich dann darüber aufregen, dass andere Dosis Eintagsküken, Ratten oder Babymäuse verfüttern.

Was denkt ihr darüber? Welche Argumente habt ihr gegen oder für einen Protest?



P.S: Das Bild oben zeigt übrigens nicht Marius, sondern eine mir unbekannte Giraffe aus dem gelsenkirchener Zoom. Ich kenne ihren Namen nicht, sie hat aber sicher Einen.

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  1. Naja man muss auch sagen, dass es auch passiert, dass Giraffenbabys von Löwen in der freien Wildbah getötet werden und ich glaube, dass das viel qualvoller ist. Von daher find ich das ok. Es ist nicht ok wenn man es zu viel machen würde.

  2. Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe diese Berichte auch kopfschüttelnd verfolgt. Das Tier wurde wenigstens argerecht gehalten, was man den meisten unserer Nutztiere nicht behaupten kann.

    • Huhu Tascha!
      Das ist ein weiterer Punkt, der hinzu kommt. Meiner Meinung nach ist es sehr heuchlerisch, so ein Brimborium um Zoo-Tiere zu machen, wenn man die Haltungsbedingungen und die Todesumstände von Nutztieren derart (bewusst ?) übersieht.

      Liebe Grüße
      Miriam

  3. Ich kann mich noch erinnern wie ich meiner Mutter von einer Bekannten erzählte die ihre Fische selber fing (und auch die Hühner auf dem Hof ihres Opas selber schlachtete) und fachgerecht tötete um sie anschließend in der Pfanne zu braten….man oh man hat Frau Mutter sich darüber mokiert ;-), meine Argumentation das sie ja selber Fleisch und Fisch esse und das aus dem Supermarkt kam irgendwie nicht an…
    Müsste ich Tiere selber töten wäre ich wohl Vegetarier, das kann ich nicht, da ich das nicht muss verzehre ich hin und wieder Fleisch/Fisch (das schnippeln von Fleisch macht mir nichts aus).

    Ich fand es gut, das sie wusste wie man Schlachtiere schnell und fachgerecht tötet, ebenso bin ich der Meinung das es diesen freilaufenden Hühnern doch wesentlich geht als anderen Hühnern aus Massenhaltung.
    Ebenso ist das Huhn nicht dem langen Streß ausgesetzt gewesen und dem Massentod der anderen, ehe es bewusst wahrnehmen konnte, was geschieht, war es bereits tot.
    Bis dahin hatte es gutes Futter,Freiheit, Würmer und eine gute Pflege unter zufriedenen Artgenossen verbracht – mit viel Sonne.

    Genau das finde ich wichtig, Fleisch/Wurst hat kein niedliches Bärengesicht und wächst auf Bäumen.

    Ich mag Giraffen wahnsinnig gerne und bin der Meinung die Zucht hätte verhindert werden sollen in diesem Fall.
    Allerdings sind z.B. Schweine hochintelligent, sehr emotional, schmusig und gelehrig (ich kannte eins, leider musste er geschlachtet werden), also durchaus wenn man sich damit mal näher befasst sehr liebenswert und interessant.

    Mich stört dabei auch nicht, das eine Giraffe an die Löwen verfüttert wird, sondern eher, das in Zoo´s tatsächlich wohl – zumindest erweckt das in mir den Eindruck – Tiere dafür gezüchtet werden (auch wenn man so tut als wäre das nicht so) um sie anschließend zu verfüttern.
    Andererseits wrum nicht….
    Schwierig sich da ein abschließendes Urteil zu bilden.

    LG, Angi

    • Huhu Angi!
      Genau das sind auch meine Gedanken: im Grunde ist es doch egal, welches Fleisch von welchem Tier wir essen. Letztlich wäre wohl keines davon (würden wir es fragen) begeistert, dass wir es töten, um es zu essen. Es ist halt eine Frage, wie man selbst an die Materie herangeht.

  4. Hallo Miriam,
    Ich habe vor ein paar Monaten über dieses „Hunde-Schlacht-Fest“ in China einen Bericht im Radio gehört, den der Moderator mit dem Wort „ekelhaft“ abschloss. Der erste Gedanke der mir kam war, dass zu Ostern in Deutschlabd tausende süße kleine Kaninchen und Lämmer geschlachtet werden. Darüber brüskiert sich allerdings niemand…
    Liebe Grüße Antje

    • Huhu Antje!
      Du hast vollkommen recht: irgendwie wird von vielen Menschen mit zweierlei Maß gemessen. Wenns darum geht, Tiere auf den Teller zu bekommen, kanns gar nicht schnell und billig genug gehen. Wenns aber um Tiere geht, die man optisch niedlich findet oder sie in unserem Kulturkreis eher streichelt statt isst, geht das natürlich gaaaar nicht :(

  5. Hallo Miriam!

    ich halte mich nicht für all zu sentimental, oder unrealistisch, und gerade deshalb habe ich AUCH am Umgang mit Zootieren etwas auszusetzen.

    Warum keine Geburtenkontrolle?
    Ich kenne den Kopenhagener Zoo (er wird sich von anderen nicht wesentlich unterscheiden)und habe schon lange vor dem ‚Fall Marius‘ entsetzt festgestellt, dass er vor Tierkindern (ganz besonders Löwen) nur so wimmmelt.
    Warum wohl? Ganz klar als Publikumsmagnet!
    Familien mit Kindern wollen offenbar Familien mit Kindern sehen, und keine kinderlos-Alleinstehenden.

    Natürlich kann kein Zoo all diese niedlichen Werbeträger großziehen und bis an ihr seliges Ende behalten. Andere Zoos werden die gleichen vierbeinigen, pelzigen oder gefiederten, großäugig-verspielten PR-Medien benutzen – und sich auf die eine oder andere Weise ihrer entledigen, sobald jüngere und süßere Talente nachdrängen.

    Als mir das eiskalt dämmerte, war auch klar, dass dieser eine Zoobesuch nach Jahrzehnten der letzte sein würde.

    Und die Metzgerarbeiten in der Öffentlichkeit sind in Dänemark als Teil der Kindererziehung sehr beliebt – so auch bei den Öko-Kühen, die sich eine Familie bereits als Kälbchen kauft und dann bis zur Schlachtreife besuchen und betreuen kann. Oder bei Wald-/Jagd-Exkursionen für die ganze Familie, wo vorgeführt wird, wie ein Reh waidgerecht zerlegt wird.

    Beste Grüße, Ju

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