25.Oktober 2013 19:21 Uhr Recherche 3

DOKAS Antwort auf den Trockenfleisch-Skandal

Vorischt: giftig!

Lesezeit ca.: 1 minute, 56 Sek.

Seit 2007 grassiert in den USA und in Kanada eine mysteriöse "Seuche", an der bereits etwa 2000 Hunde und Katzen erkrankt und etwa 350-600 Tiere verstorben sind. Auslöser für diese plötzlichen Erkrankungen ist aus China importiertes Trockenfleisch (unser Bericht dazu).

Wie im oben verlinkten Bericht bereits beschrieben, habe ich vor lauter Sorge natürlich gleich den Hersteller des Trockenfleischs angeschrieben, welches ich meinen Katzen verfüttere: Dokas. Die Antwort ließ nur ein paar Stunden auf sich warten und man nahm sich sogar die Zeit, mir persönlich am Telefon Alles ausführlich zu erklären.

Es wurde mir erklärt, dass Dokas zwar auch in China produzieren lässt, jedoch unter gänzlich anderen Voraussetzungen und bei einem anderen Lieferant als andere Hersteller. Man sagte mir, dass die Verarbeitunsgbedingungen bei ihrem chinesischen Partner vergleichbar mit denen unserer Metzger seien und Kontrollbesuche regelmäßig alle 2 Monate stattfänden.

Auch die Kontrollen, die vor Verkauf der Ware stattfänden, seien zahlreicher, unabhängiger und weitgreifender als bei vielen amerikanischen Anbietern von Trockenfleisch. So würde die Ware vor Ort (also in China) durch einen firmeneigenen Kontrolleur begutachtet, zusätzlich bei Einfuhr nach Deutschland vom Veterinär und letztlich von einem unabhängigen Labor hier in Deutschland.

Der Herr am Telefon erklärte mir, dass es bereits zahlreiche Nachfragen bezüglich dieses Themas gegeben hätte und er bemühte sich, meine Bedenken zu zerstreuen. Er gab an, dass die Welle der Erkrankungen und Todesfälle in der Vergangenheit seines Wissens nach durch die Haltbarmachung des Fleischs mit einer speziellen Chemikalie ausgelöst worden seien. Und eben jene Chemikalie bei der Verarbeitung von Trockenfleisch für die Firma Dokas nicht verwendet würde.

Dokas ließe nur bei einem speziellen, den Aussagen des Mitarbeiters nach vertrauenswürdigen Hersteller produzieren, welcher engmaschig durch zertifizierte Kontrolleure überwacht würde.



Fazit für mich:
Laut meiner Recherche ist die Zahl an Erkrankungen und Todesfälle durch Trockenfleisch aus China bisher noch nicht abgeflaut. Den wahren Auslöser konnte man laut zahlreicher amerikanischer Quellen (eben auch jene Kontrollbehörde, welche die Tests durchführt) noch nicht finden. Zwar sind nach meiner Recherche noch keine Fälle zu Erkrankungen durch Trockenfleisch in Deutschland bekannt, aber ich bleibe skeptisch und werde vermutlich das Trockenfleisch für meine Katzen in Zukunft selbst herstellen.

2797 vor über einem Jahr

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bisher wurden 1 Kommentar zum Artikel geschrieben:

  1. Hallo

    langsam aber sicher übertreiben es die Firmen in Deutschland. Ich kann ja verstehn, das sie alles möglichst billig anbieten wollen, müssen, aber irgendwo sollte doch eine Grenze sein. Das Trockenfleisch z.b, oder auch die Thailändischen Huhn und Fischdosen, werden ja dort hergestellt, um den Gewinn zu maximieren, nicht um etwas überhaupt zu marktüblichen Preisen anbieten zu können. Ich schätze mal, der Produktionspreis eines getrockneten Schweineohrs ist in China ein paar Cent billiger als in Deutschland. Und nur um diese paar Cent als Gewinn einfahren zu können, wird unnötigerweise in China produziert. Zur Sicherheit verzichte ich dann lieber auf solche Anbieter, bezahle lieber 5 Cent mehr. Denn, die Aussagen von Dokas kann ich nicht nachkontrollieren.Ich will nicht unterstellen das sie falsch ist, aber jede Firma würde sich mit genau diesen Argumenten rausreden.
    In Zukunft muss ich mir wohl angewöhnen, beim Katzenfuttereinkauf auf das Produktionsland zu achten. Gewusst habe ich es bisher nur von den Pur-Huhn und Pur-Fisch Dosen.

Schreib mir, was du darüber denkst







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