Veröffentlicht: 08.August 2012 um 9:32 Uhr - vor über einem Jahr aktualisiert

50281 Aufrufe, 14 Kommentare, Kategorie: Futter & Snacks, Markierungen: ,

Animonda Carny Adult

Animonda Carny

Dieser Testbericht wurde zum letzten Mal vor mehr als einem Jahr bearbeitet. Der Inhalt ist möglicherweise nicht mehr aktuell.

Wirklich wichtig für Katzen ist ein Futter, dass aus viel Fleisch und wenig Pflanzlichem besteht. Eigentlich möchte ich fast sagen, dass eine kürzere Deklaration mir sympathischer ist als ellenlange Listen mit unnützen Füllstoffen. Darauf achte ich beim Katzenfutter für meine Monster. Naja, so einfach ists nicht, aber wer sich genau informieren möchte, findet hier eine ausführlichere Beschreibung.

Bei meiner Suche nach neuen Futtersorten bin ich auf Animonda Carny Adult gestoßen und widme mich in diesem Beitrag den drei von uns getesteten Sorten. Da ich 3 Katzen zu versorgen habe und gerne zu größeren Dosen greife, kommen bei uns vor allem Sorten auf den Tisch, die auch in 800gr Dosen erhältlich sind.

Verpackung, Inhalt und Preis

Einhundert Gramm dieses Futters kosten 0,25-0,45€ – je nach Dosengröße und Anbieter. Das ist ein, meiner Meinung nach, guter Preis für ein Mittelklasse-Futter. Wer weniger ausgeben möchte, sollte auf Rabattaktionen und Schnäppchen achten. Es sind sowohl 200g, 400g als auch 800g Dosen erhältlich. In 800gr Dosen sind nur folgende Sorten erhältlich: "Rind & Huhn", "Rind pur" und "Multi-fleisch-cocktail". Diese gibt es meist auch zusammen in einem 6er Mixpaket. Dies ist zum Ausprobieren ganz gut.

Zusammensetzung Rind pur

  • 68% Rind (Fleisch, Herz, Leber, Lunge, Niere, Euter)
  • 31% Brühe
  •  Caliumcarbonat

Zusammensetzung Rind und Huhn

  • 52% Rind (Fleisch, Lunge, Herz, Niere, Euter)
  • 31% Brühe
  • 16% Huhn (Leber, Fleisch)
  •  Caliumcarbonat

Zusammensetzung Multi-fleisch-cocktail

  • 40% Rind (Fleisch, Lunge, Niere, Herz, Euter)
  • 31% Brühe
  • 21% Huhn (Leber, Fleisch)
  • 7% Wildfleisch
  •  Caliumcarbonat

Analytische Bestandteile

  • Protein: 11,5%
  • Fettgehalt: 5,5%
  • Rohfaser: 0,5%
  • Rohasche: 1,4%
  • Feuchtigkeit: 79%

Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe pro kg

  • Vitamin D3: 200IE
  • Zink: 10mg
  • Jod: 0,2mg
  • Mangan: 1,5mg
  • Taurin: 0,8mg

Fütterungsempfehlung

Die Fütterungsempfehlung bezieht sich auf erwachsene, normalgewichtige Katzen.

  • 3kg Körpergewicht: 200gr
  • 4kg Körpergewicht: 225gr
  • 5kg Körpergewicht: 300gr
  • 6kg Körpergewicht: 350gr
  • 7kg Körpergewicht: 365gr
  • 8kg Körpergewicht: 415gr
  • 9kg Körpergewicht: 440gr

Optik, Geruch und Konsistenz

animonda-carny

Carny Nassfutter im Napf

Animonda Carny Katzenfutter sieht aus wie gewolftes Hackfleisch. Man kann neben dem Fleisch noch größere Stücke von Innereien, sowie Fettbestandteile ausmachen. Es ist recht fest und hat einen auffälligen Eigengeruch, welcher besonders in den ersten Minuten nach Öffnen der Dose zu vernehmen ist. Nach ein paar Minuten verfliegt dieser jedoch und erinnert irgendwie an Corned Beef.

Die Akzeptanz des Futters ist bei meinen Katzen durchweg gut. Um das Zerteilen des Futters zu vereinfachen, mische ich warmes Wasser unter das Futter, so erreicht es eine fast cremige, matschige Konsistenz.

Was ist an diesem Futter meiner Meinung nach gut?

Animonda Carny hat – wie andere Nassfuttersorten auch – einen hohen Feuchtigkeitsgehalt. Es wird bereits auf den Dosen angegeben, welche Nebenerzeugnisse genau verarbeitet werden: es sind nur Innereien der angegebenen Tiere, keine Füllstoffe, kein "Müll". Es sind kein Getreide, kein Zucker, keine pflanzlichen Nebenprodukte oder Eiweißextrakte enthalten. Die analytischen Bestandteile wie Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Rohfaser liegen in einem guten Bereich. Laut Hersteller hat das Futter eine Verdaulichkeit von 85-98%.

Die 800gr Dose ist bis an den Rand gefüllt, das Futter muss teilweise herausgehebelt werden. Der Hersteller verschwendet jedenfalls keinen Platz und ich kaufe keine Luft mit der Dose.

Was ist an diesem Futter meiner Meinung nach weniger gut?

Weniger gut an Animonda Carny ist, dass man über die Gesamt- und Einzelmenge der verwendeten tierischen Nebenerzeugnisse keine Angabe findet. Zudem sind in manchen Sorten Inhaltsstoffe wie Petersilie oder Preiselbeeren enthalten, welche zwar angeblich gesundheitsfördernden Effekt haben sollen, allerdings ist dieser nicht erwiesen. Erwiesen ist auch nicht, welche möglichen negativen Wirkungen dies auf den Katzenkörper haben kann. Im Zweifel sind sie in gutem Futter einfach nur überflüssig.

Der reine Muskelfleischanteil dieses Futters soll laut Hersteller nur bei 8-20% liegen, das ist zwar immer noch mehr als bei weniger hochwertigen Sorten, aber überragend ist es nun auch nicht. Der Tauringehalt liegt mit umgerechnet knapp 3300mg pro Kilogramm Trockensubstanz des Futters über den Empfehlungen von 1700-2000mg.

Weitere Merkmale für hochwertiges Futter finden sich auf unserer Infoseite im Bereich woran erkenne ich hochwertiges Futter?.

Tipp:

Animonda Carny soll bei manchen Katzen Durchfall auslösen. Es ist also angeraten, die Futterumstellung langsam zu gestalten und für den Anfang erst einmal wenig von dem Futter einzukaufen.

Fazit für mich:

Ich denke, für wenig Geld bekomme ich mit Animonda Carny Adult ein einigermaßen solides Katzenfutter. Wer keinen großen Geldbeutel hat, liegt mit diesem Futter ganz gut. Es ist nicht viel teurer als weniger gutes Futter, bietet aber meines Erachtens einen recht guten Anteil an tierischen Inhaltsstoffen und keinen unnützen Schnickschnack.

 

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14 Kommentare - Hinterlasse eine Kratzmarkierung!

  1. Recht ordentlicher Artikel :) Ich habe auch auf dieses Futter umgestellt, bei unserem empfindlichen Kater, der zu Durchfall neigt, hat es nach der Umstellung fast komplett aufgehört. Sämtl. Tierärzte wollen immer Antibiose machen, das ist natürlich mumpitz, da es kurzfristig hilft und dann immer nur schlimmer ist. Seit einiger Zeit wird es so sehr besser, das ich voll überzeigt bin von dem Futter. Die fehlenden Angaben über die Mengen der Nebenerzeugnisse finde ich nicht so schlimm, in Osnabrück kann man sogar anstandslos den Betrieb besuchen. Ich bin jedenfalls zufrieden, und bevor irgendein Shittstorm losgeht, ich bin kein „Schreiberling“ von der Firma, ich möchte das es meinen Katzen gut geht, und das tut es mit diesem Futter! Entgegen vieler Meinungen, schliesse ich mich der Meinung der Verfassers hier an, mit dem hohen Fleischanteil! In der Natur fängt die Katze auch keine Weizenprodukte! Das sieht man eben gut daran, wenn man sieht was die Tiere selbst fressen bei Eigenwahl in der Natur. Und letztens sagte mir einer, die Mäuse fressen ja auch Weizen, und das landet dann auch in der Katze….. das ist eben primärdenken, weil wer Katzen beobachtet, sieht auch, das diese sämtliche Innereien der Mäuse u.ä. nach dem Verzehr wieder auskotzen. Nunja, danke für den Artikel, dieser bestätigt mich, und ich bin mit der Meinung hier konform.

    MfG

  2. Was ocj nicht ganz verstehe ist, wieso Stiftrundwarentest dieses Produkt verschreibt und es als mangelhaft bewertet. So wie bei vielen Katzenfutter Produkten. Geht mir nicht rein… Dabei werden auf vielen Seiten rund um Katzen werden die Discounter Produkte verschrien. Wen soll man also eher Trauen?…

    • Huhu Michael!
      In wie fern „verschreibt“ Stiftung Warentest dieses Futter denn? Sie haben es getestet, ja… Und nicht besonders gut bewertet. Ich persönlich halte rein gar nichts von der Bewertung von Stiftung Warentest, weil sie meiner Meinung nach von falschen Grundvoraussetzungen ausgeht und absolut intransparent ist, mehr dazu kannst du hier nachlesen: Stiftung Warentest Katzenfuttertest 03/2014

      Ich persönlich traue keinem, der mir etwas erzählen will und recherchiere und lerne lieber selbst. Das würde ich auch jedem anderen empfehlen.
      Liebe Grüße
      Miriam

  3. Ein hochwertiger Beitrag durch und durch! Hervorragend aufgegliedert, hervorragend auf die einzelnen Punkte, die man als „Besitzer“ von Katzentieren absolut schätzen kann.

    Von vielen verschiedenen Futterprodukten für Katzen spreche ich persönlich für meine Katzen eine absolute Empfehlung aus da mein Kater einen sehr empfindlichen Magen hat, gerne schlingend in sich hinein frisst, dass – wortwörtlich (!) – jeglicher anderer Instinkt in dem Tier aussetzt als ob es kein Morgen mehr gäbe, aber nicht einmal – nicht ein einziges Mal – bei Carny Futter erbrochen oder Durchfall hatte. Die Beschwerden, ob deren ich mir bei ihm bewusst bin, sind stark besorgnisserregende, zu denen ich mehrfach den Tierarzt zu Rate gezogen habe, kann bei Carny aber von einer absoluten Problemlosigkeit auch auf lange Sicht sprechen.

    Hackfleischartig kann ich definitiv bestätigen, genauso wie den hohen, jedoch nicht zu hohen, Feuchtigkeitsgehalt, so wie auch die Füllung bis an den Deckelrand. Geruchsseitig bin ich als der, der füttert, nicht annähernd abgeneigt und freue mich eher darüber, dass ich weiss, dass meine Tiere keinen Mist bekommen, das Futter vollkommen verträglich ist und schließe mich MisterX einwandfrei an da ich nur eines möchte: Das Allerbeste für die Tiere, für die ich die Verantwortung übernommen habe!

    Jeder, der unheimlich große Liebe zu seinen Tieren verspürt und diese auch als eigenständige Lebewesen sieht anstatt als Befehlsempfänger, wird sich hierin wieder erkennen und definitiv zustimmen! Nichts ist schlimmer als einen weiteren Arzttermin mit dem Tier, das mit ziemlicher Sicherheit vor fremden Menschen Angst hat, zu sehen!

    Danke für den Artikel im Netz, denn er ist selten, hochwertig und präszise auf den Punkt gebracht wie kein anderer :)

  4. Leider habe ich andere Erfahrungen gemacht.Es kam hinten so raus,wie vorne hinein – also völlig unverdaut.
    Das schiebe ich auf das in jeder Sorte gut vertretene Euter,soviel Bindegewebiges tut Katzen nicht gut,eher dem Hersteller.

    Ansonsten Danke für diese objektive,informative website!

  5. Ich verfüttere gerade das 6 X 800g Mischpaket, und es wird gerne gefressen und vertragen. Ich finde den Geruch etwas abstoßend – wie nasser Hund. In den Bewertungen im online-shop hab ich öfters gelesen, die großen Dosen seien nicht so gut wie die 400g-Dosen. Höherer Anteil an Nebenerzeugnissen, insgesamt weniger hochwertiger Eindruck. Wie sind deine Erfahrungen damit? LG, Kirsten

    • Huhu Kirsten!
      Ich habe bisher nur die 800g Dosen ausprobiert, ich kann also leider nichts zu einem Vergleich sagen. Aber interessant ist das durchaus. Vielleicht hole ich demnächst mal eine 400g Dose und schau mir das mal an – da hast du mich neugierig gemacht ;)

      • Ja, beim nächsten Mal werde ich auch mal die kleineren Dosen nehmen, die großen waren nur gerade bei zoo+ im Angebot. Und bei neun Katzen, die ich als Hinterlassenschaft meines Nachbarn füttere, können die Dosen gar nicht groß genug sein. Man gerät ja fast in die Beschaffungskriminalität dabei :-) Gut, dass der Winter so mild ist und die Bande sich zusätzlich mit Mäusen versorgt. Noch.

        Was die hohen Taurinmengen angeht: In deinem Eintrag zum Zucker in all seinen Formen schriebst du, dass viele Hersteller weit mehr Taurin zusetzen, weil beim Erhitzen so viel davon zerstört (umgewandelt in was?) wird. Von daher wäre es ja nicht so schlimm, dass diesem Futter so viel davon zugesetzt ist, oder? LG, Kirsten

      • Huhu Kirsten!
        "Beschaffungskriminalität" :D Danke, ich liege hier vor Lachen unterm Tisch ;)
        Zum Taurin: es ist so, dass einerseits einiges durchs Kochen verloren geht und dass es auch durch das Einkochen mit Kohlenhydraten so verändert wird, dass die Darmbakterien der Katze es schneller/besser/anders zersetzen. Insgesamt bleibt davon im gekochten Futter weniger über, was der Katze letztlich zur Verfügung steht. Wie viel weniger weiss Keiner (man misst das ja nicht ;) ). Es ist auch so, dass es über eine Überversorgung bei der Katze bisher keine handfesten Untersuchungen gibt. Viele Leute sagen, auch "zu viel" ist nicht schlimm – ich bin da skeptisch, vor allem, weil das "zu viel" in den meisten Futter drei- über viermal überm bedarf liegt.

      • Hallo Miriam, den Vergleich kannst du dir sparen: Ich hab jetzt ein Sixpack Reh mit Preißelbeeren in 400g-Dosen hier. Sieht genauso aus wie das Zeug in den großen Dosen. Gibt halt mehr Sorten bei den kleineren Dosen.
        Guten Rutsch! Kirsten

  6. Hallo Miriam,
    ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten Alleinfutter bis zur mittleren Preisklasse für meinen Kater. Den größten Teil von „Ernährung-Allgemein“ habe ich schon durchgewälzt, und ich achte auch immer auf die Inhaltsangaben(die ja aber leider häufig solche Sachen wie Getreide und Zucker unterschlagen). Ich war auch schon auf der Seite von Stiftung Warentest, die mir aber nur bestätigt hat, dass dort vollkommene Idioten zu arbeiten scheinen.
    Blauäugig denkt man sich am Anfang „ja was soll da schon schiefgehen? Millionen von Katzen leben in Haushalten von Menschen die weniger wissen als John Snow.“, bis die eigene Katze dann mal krank wird. Wir hatten nun schon 2 Generationen von Katzen, und das Futter war nie ein Thema, alle wurden über 15 und hatten kaum bis keine Gebrechen(ein fauliger Zahn oder altersbedingte Blindheit mit 18 zähle ich mal nicht dazu).
    Zuallererst: mein Kater ist Freigänger, und im Sommer BARFt er sich großzügig selbst. Wir leben im Wald und 2-3 Mäuse pro Tag sind teilweise schon drin. Kann man meistens ziemlich genau bestimmen, da er ein Angeber ist und, sobald er etwas gefangen hat, es lauthals herausposaunt. Letzten Winter allerdings hatte er nach 7 Jahren plötzlich ziemliche Verdauungsprobleme, soll heißen: 3 Monate Dauerdurchfall. Die ersten 4 Jahre lang hatte er noch sehr hochwertiges und teures Futter bekommen, durch meine derzeitige Situation musste ich aber vor rund 2 Jahren das Futter leider auf Discounter umstellen(es könnte also sein, dass dies eine verspätete Reaktion darauf ist). Es wurde ein komplettes Durchfalldiagramm erstellt und alle Krankheiten getestet, nichts. Jetzt, wo es wieder wärmer ist und die Tiere herauskommen hat es sich wieder beruhigt, aber ab und zu bekommt er noch mal eine Durchfallwoche. Vorher war 7 Jahre lang Ruhe.
    Meine Tierärztin meinte wenn nichts anderes hilft solle ich ihn komplett BARFen, aber das ist geldtechnisch fast unmöglich für mich. Als ich sie fragte was denn ihre Katzen so fressen meinte sie nur „die sind robust die fressen sich durch den Discounter“. ):

    Da du ja nun schon einige Jahre mit der Materie enger zu tun hast als ich, wollte ich mal fragen, welche Futtersorten du so für deine Katzen verwendest und für unbedenklich hältst, und mit welchen du bisher gute Erfahrungen gesammelt hast. Bevor ich mir nur noch alle 2 Wochen einen Apfel leisten kann, wollte ich es erst mal mit einem Zwischending von BARF, natürlichem Alleinfutter ohne Zusatzstoffe, versuchen. Meine Hühnersuppe(Hühnerschenkel, Karotte und Brühe vom Kochen) hat er sehr gut vertragen, es fehlen aber auf Dauer die Spurenelemente um es permanent zu verfüttern.
    Auch bei Zusatz wie Reis oder Kartoffel tue ich mich schwer, weil sich da die Netzgemeinde spaltet. Hingegen der häufigen Aussage „Katzen brauchen keine Pflanzen“ knabbert er aber sehr oft genüsslich am Katzengras. ;) (snacken, nicht zum Erbrechen)

    Über eine Antwort würde ich mich freuen, lG.

    • Huhu Lani!
      Zuerst einmal: Barfen ist keinesfalls teurer als gutes oder hochwertiges Fertigfutter. Hier hab ich das Ganze mal durchgerechnet: "Beispielrechnung: ist Barf so viel teurer als Fertigfutter?". Ich zahle für 2 Monate und drei Katzen 80€. Damit wäre wohl glaube ich auch die Frage, welches Futter ich gebe, beantwortet ;) Bei uns wird voll gebarft, Fertigfutter gibt es nur noch äußerst selten als Ausnahme.

      Ein "natürliches Alleinfutter ohne Zusatzstoffe" wirst du selten finden, da Fertigfutter gekocht und verarbeitet wird und daher Zusatzstoffe zugesetzt bekommen muss, weil einige Nährstoffe unter der Verarbeitung leiden und zum anderen in den verwendeten Inhaltsstoffen oft gar nicht enthalten sind. Schau dich mal durch die Testberichte zu Futter hier, da kannst du genau nachlesen, wie und warum ich Futter "gut" oder eben nicht, finde.

      • Hallo,
        erst mal Danke für die schnelle Antwort. Ich hatte mich wegen BARF auf der Website von Pets Deli umgesehen, und da kostet das Futter rund 85 Cent pro 100g, was bei einem Gesamtbedarf von 250-300g pro Tag rund 76€ pro Monat für eine Katze macht. Hinzu kommt, dass das Futter, da ohne Konservierungsstoffe, im Gefrierer gelagert werden muss. Ich habe aber nur ein Gefrierfach, das wäre wohl mit 10 Dosen voll.
        Natürlich ist Selbstherstellung billiger, allerdings traue ich mir das nicht wirklich zu, es sind ja schon einige Sachen, die da zu beachten sind. Hinzu kommt, dass ich kein Auto besitze und das frische Zeug rund eine Stunde durch die Sonne tragen müsste, ich glaube nicht dass das sehr zuträglich für Frischfleisch und Blut ist. ^^“
        Desweiteren bin ich Vegetarier, und mir kommt es schon meistens hoch, wenn ich meinem Kleinen mal frische Hühnerschenkel koche. Frische Hühnerherzen und Hälse zerschnibbeln? Undenkbar. Ich versuche alles, damit es meinem Kleinen gut geht, aber von den Zusatzkosten für den Psychiater, den ich da brauchen werde, kann ich dann auch einen zweiten Gefrierschrank kaufen. ;)

        Eventuell probiere ich mal die kühlschranklagerungsfähigen Dosen ( https://www.petsdeli.de/katzen-nahrung/hochwertige-katzenfutter-menues/nassfutterpaket-katze.html ) aus, scheint ja auch sehr „naturrein“ zu sein, allerdings macht mich etwas stutzig, dass in der Beschreibung „und versorgen Ihren HUND mit wertvollem Taurin und mit Mineralien“ steht. ;) Schon Erfahrungen damit gesammelt?

      • Huhu Lani!
        Um es kurz zu machen: Von "Fertigbarf" rate ich Jedem nur ab. Ich selbst mache Erfahrungen größtenteils nur mit Produkten, die ich für halbwegs brauchbar halte – dies gehört für mich nicht dazu. Weder das Fertigbarf, noch das Nassfutter. Da gibt es doch an Nassfutter weitaus brauchbare und trotzdem günstigere Marken.

        Liebe Grüße
        Miriam

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